Die elektronische Rechnung wird von Unternehmen kaum genutzt. Viele Betriebe kennen sich mit der E-Rechnung nicht aus.
Der Einsatz elektronischer Rechnungen fristet in Österreich noch immer ein Schattendasein. Die Mehrheit der Betriebe [52,4 Prozent] erhält maximal zehn Prozent der Fakturierungen auf diesem Weg, geht aus einer Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich [WKÖ] unter 500 Unternehmen hervor. 62 Prozent der österreichischen Unternehmen haben aber zumindest schon einmal eine E-Rechnung erhalten.
Nur 4,5 Prozent der Unternehmen erhalten mehr als drei Viertel ihrer Rechnungen elektronisch, bei nur 5,5 Prozent sind es mehr als die Hälfte bis drei Viertel aller Rechnungen. Am häufigsten trudeln E-Rechnungen in Kleinstbetrieben mit bis zu vier Mitarbeitern ein: Dort haben 69,9 Prozent schon einmal eine E-Rechnung bekommen. Am seltensten ist das bei Betrieben mit 50 bis 249 Mitarbeitern der Fall [50 Prozent].
Gesetzliche Regeln nicht bekannt
Geradezu besorgniserregend ist laut Kammer ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Das Gros der Betriebe kennt die für die E-Rechnung geltenden gesetzlichen Regeln nicht. "Es besteht noch sehr großer Aufklärungsbedarf in Sachen E-Rechnung", sagte Hochhauser. Vor allem die rechtlichen Bestimmungen für den Vorsteuerabzug seien vielen Unternehmen noch immer nicht klar.
Konkret wusste nur ein knappes Drittel der Betriebe [32,9 Prozent], dass die E-Rechnung mit einer elektronischen Signatur versehen sein muss, um den Vorsteuerabzug geltend machen zu können.
Quelle und gesamter Artikel: futureZone.ORF.at
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