Die Informationsmengen, die sich auf dem Rechner nahezu jedes Büroanwenders stapeln, stellen für viele Nutzer inzwischen ein echtes Organisationsproblem dar. Eine neue Software namens "Smart Desktop" vom US-Anbieter Pi Corporation soll künftig helfen, diese Daten automatisch genau passend zu sortieren. Sie setzt dabei auf Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI), die im Rahmen der "CALO"-Initiative der US-Militärforschungsbehörde DARPA entstanden, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Bei "CALO" werden im großen Stil Ansätze erdacht, die die Arbeit des modernen Büroanwenders mit KI-Hilfe erleichtern sollen – von der Informationsorganisation bis hin zur Kommunikationshilfe in Meetings.
"Das moderne Leben ist komplex – dementsprechend muss es jeder von uns, egal wie seine Berufsbezeichnung auch lauten mag, auf beherrschbare Teile herunterbrechen", sagt Jon Herlocker, Technologiechef des "Smart Desktop"-Teams. Dazu sortiert die Software aufgefundene Inhalte nach Projekten und versieht Office-Dokumente und eingehende Outlook-E-Mails automatisch mit Markierungen (Tags), nach denen leicht gesucht werden kann. Neben der Unterstützung populärer Microsoft-Anwendungen werden auch Programme wie Adobe Acrobat und die Webwerkzeuge Google Docs sowie Zoho Sheets eingebunden. "Man könnte Smart Desktop auch als automatische Tagging-Lösung beschreiben", sagt Pi Corporation-Manager John Forbes.
Quelle und gesamter Artikel: heise online
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