Nach etlichen Gesprächen mit Anbietern und Anwendern und einer umfassenden Recherche im Web ist es mir nicht wirklich gelungen schlagende und konkrete wirtschaftliche Vorteile für den Einsatz von Web 2.0 Anwendungen und hier im speziellen von Anwendungen im Bereich "Social Software" (welcher ja derzeit top-hot ist) zu finden.
Die Vorteile des Einsatzes von "Social-Software" im Unternehmen sind allesamt weich, sprich als qualitative Vorteile anzusehen. Und diese kann man bekannterweise nur schwer mit Zahlen belegen bzw. wirtschaftlich korrekt bewerten. Echt quantitative Kennzahlen (Ersparnisse, höhere Umsätze, ...) kann man eigentlich nicht nachweisen.
Was tun?
Lösung: Web 2.0 zu einem strategischen Themenfeld zu machen!
Dann gibt es letztendlich keine ROI-Diskussion mehr. Und es wird auch nicht darüber diskutiert, ob der Einsatz solcher 2.0 Anwendungen wirklich den erhofften Nutzen bringt. Der wer nicht vergleichen kann, wie es früher war und was sich verbessert hat (bis auf das Gefühl), kann auch keine nachvollziehbare Erkenntnis daraus ziehen.
Daher: Web 2.0 = Kultur oder Kult?
Nun ja, auf jeden Fall hat es etwas mit Menschen, Kommunikation und Koordination zu tun. Zumindest drei Bereiche, in welchen einige mehrfach internationale Unternehmen, sowieso Nachholbedarf haben.
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