Mut zum Prozesswechsel

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Allzu oft betrachtet man eine ERP-Migration einzig und allein aus der technischen Sicht und begeht damit eigentlich schon den ersten Kardinalfehler. Denn ERP-Umstellungen berühren die Hauptschlagader eines Unternehmens, die Versorgungs- und Wertschöpfungsketten. Wer hier Veränderungen vornimmt, sollte dies als Chance begreifen und sämtliche Prozesse auf den Prüfstand stellen. Das betrifft nicht nur das ERP-System selbst, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Prozesse und Systeme.
Das Thema ERP-Migration steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Aufgabenliste. Einerseits sind die Firmen mit ihrer ERP-Software nicht mehr zufrieden, andererseits zeigt sich, dass viele beim Systemwechsel ein hohes Risiko eingehen.

Ist die Entscheidung für ein neues Enterprise Resource Planning (ERP) erst einmal gefallen, kommt es zunächst vor allem darauf an, das neue System mit Leben zu füllen. Oder anders formuliert: Die neue Lösung ist mit Daten zu "füttern". Und dennoch ist die Lage nicht ganz so schlicht, dass man einfach alle Daten von A nach B "schaufeln" könnte. Vielmehr gilt es, einen sanften Übergang zu schaffen, während altes und neues System im Parallelbetrieb nebeneinander laufen. Denn Migration erfordert meist auch Koexistenz.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

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