Projekt
Geschrieben am 29.4.2008
Der traditionsreiche Kölner Pharmahersteller MCM Klosterfrau setzt zukünftig zur Unterstützung bei der Arzneimittelzulassung die COI-PharmaSuite ein. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen die Basis der COI-PharmaSuite, COI-BusinessFlow 4X für sein Vertragsmanagement.
Im Auswahlprozess für eine Software, die die Arzneimittelzulassung unterstützt, haben sich die Herzogenauracher Softwarespezialisten gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Das Dokumentenmanagementsystem (DMS) der COI ist bei dem durch Klosterfrau kürzlich zugekauften Pharmahersteller Lichtwer seit Jahren mit großem Erfolg im Einsatz.
"Diese langjährigen positiven Erfahrungen bei Lichtwer und das Alleinstellungsmerkmal des integrierten Archiv, Dokumenten- und Workflowmanagementsystems in der COI-PharmaSuite, waren die ausschlaggebenden Kriterien bei der Vergabe des Auftrages", so Herr Frank Roth, Leiter Hauptabteilung IT und Herr Dr. Christian Nauert, Leiter Medizin Nattermannprodukte bei MCM Klosterfrau.
COI-PharmaSuite basiert auf dem integrierten Archiv, Dokumenten- und Workflowmanagementsystem COI-BusinessFlow 4X, in dem alle Informationsströme prozess- und abteilungsübergreifend zusammenfließen. Diese Basis wird von Klosterfrau für das Vertragsmanagement genutzt. Hierbei unterstützt die Lösung die Erstellung von neuen Verträgen, die Verwaltung von neuen und bereits vorhandenen Verträgen sowie die Überwachung und Wiedervorlage der Vertragswerke. Der Zugriff für berechtigte Mitarbeiter auf die jeweiligen Verträge ist unterschiedlich und wird daher über Rechtestrukturen geregelt.
Im Zulassungsbereich für Arzneimittel der MCM Klosterfrau wird die COI-PharmaSuite mit den Modulen Regulatory Affairs, eCTD Export und AMG-EV eingesetzt. Das Modul Regulatory Affairs dient der Unterstützung des gesamten Kernprozesses der Arzneimittelzulassung gemäß den behördlichen Anforderungen. Beispielsweise werden die zulassungsrelevanten Dokumente bereits bei der Erstellung im System erfasst, verwaltet und der Zulassungsabteilung für die Dossiererstellung zur Verfügung gestellt oder direkt verteilt.
Durch vordefinierte Dokumentfamilien und Strukturvorlagen (z. B. im CTD-Format) wird die Dossiererstellung vereinfacht und Freigabe- und Kontrollmechanismen mit speziellen Zugriffsberechtigungen führen zu mehr Qualität und Sicherheit. Zudem stehen umfangreiche Suchmöglichkeiten für Dossiers, Dossierkapitel, Präparate, Stoffe, Wissenschaftliche Dokumente und Kataloge zur Verfügung. Der Aufbau der Dossiers erfolgt gemäß vordefinierter NTA- und/oder eCTD-Struktur respektive FDA-Anforderungen. Die Freigabe von Zulassungsdossiers wird vom System unterstützt.
Zur elektronischen Publikation von Arzneimitteldossiers oder Teilen daraus, wird ein elektronischer Export im eCTD-Format des angeschlossenen Moduls eCTD-Export vorgenommen, welches die Spezifikationen, die in der "ICH eCTD Specification V3.2 February 2004" niedergelegt sind, befolgt.
Das ergänzende Modul AMG-EV unterstützt MCM Klosterfrau bei der der Zusammenstellung der Dokumente für die elektronische Einreichung der Arzneimittelzulassungsdokumente gemäß der Einreichungsverordnung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
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Geschrieben am 28.4.2008
Die Auswahl von IT-Produkten geschieht in den meisten Fällen auf Basis von klassischen Kriterienkatalogen. Es werden hierzu die Anforderungen "zusammen getragen", gewichtet und letztendlich die entsprechenden Antworten der Anbieter (lt. Angebot, Lösungskonzept) bewertet. Daraus sollte sich dann ein klares Bild ergeben, welchem Anbieter bzw. welchem Produkt man den Vorzug geben sollte. Leider ist dieser Prozess oft viel zu wenig dokumentiert, unternehmensintern standardisiert und somit nachvollziehbar. Auch werden bei solchen Entscheidungsprozessen nicht immer alle Faktoren entsprechend berücksichtigt. Funktionen auf ihr Vorhandensein zu prüfen, ist nicht alles...
In letzter Zeit arbeitet Pitschek&Partner auf Basis einer unserer Meinung nach sehr effizienten Vorgehensweise, welche noch dazu perfekt mit Software-Tools unterstützt wird. Es geht dabei darum, von der Anforderungsanalyse über die Erstellung der Kriterienkataloge bis hin zur Bewertung der Alternativen eine durchgängige IT-Unterstützung zu haben.
Die von uns gewählte Vorgehensweise lässt sich kurz folgend zusammenfassen:
- Diskussion, Festlegung und Beschreibung der Anforderungen in Workshops mittels Mindmaps (MindManager)
- Nutzung bereits bestehender Kriterienkataloge auf Basis von Mindmaps
- Überleitung der abgenommenen Mindmaps in das IT-Auswahltool Map4Score
- Gemeinsame Gewichtung der Kriterien innerhalb von Map4Score (im Team, im Netz - multiuser)
- Kombinieren von quantitativen und qualitativen Kriterien; Festlegen von KO-Kriterien
- Überleitung der Kriterienbeschreibungen/Mindmaps in zu versendende Ausschreibungsunterlagen
- Tool-gestütztes Bewerten der eingelangten Alternativen (Produkte, Unternehmen,...) auf Basis der Nutzwert-Analyse
- Analyse bzw. Präsentation der gefundenen Entscheidung aufgrund von Kennzahlen und Auswertungen
Mit diesem mittlerweilen erprobten Vorgehen können wir unseren Beratungskunden ein effizientes, vollständig dokumentiertes und letztendlich risikoarmes Auswahlverfahren garantieren. Mehr Informationen zu den genutzten Produkten im Web unter: www.mindjet.com, www.map4suite.de
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Geschrieben am 14.4.2008
Top Image Systems Ltd., ein führender Anbieter von Datenerfassungslösungen, hat mit dem Schweizer Telekommunikationsunternehmen Sunrise einen weiteren namhaften Kunden gewonnen. Sunrise wird die Lösung von TIS für die automatisierte Bearbeitung seiner jährlich rund 120.000 Rechnungen nutzen. Die eFLOW Plattform unterstützt das Unternehmen insbesondere bei der Einhaltung der strengen Vorgaben der Schweizer Rechnungsprüfung. Weiterhin wurde für das Projekt eine eFLOW-Standardschnittstelle zum Opentext Workflow für die SAP Rechnungsprüfung eingerichtet.
In dem konkurrenzbetonten Markt der Telekommunikation ist es besonders wichtig, ein faires Preis-Leistungsverhältnis für die Kunden zu schaffen. Um Kosten zu reduzieren und Abläufe zu optimieren hat Sunrise sich daher für die Einführung einer Lösung zur automatisierten Rechnungseingangsverarbeitung entschieden.
Jährlich gehen dort etwa 120.000 Rechnungs- und Bankbelege ein, die entsprechend den umfangreichen gesetzlichen Regulierungen der Schweizer Rechnungsprüfung verarbeitet werden müssen. Dank hoher Flexibilität und ausgefeilter Lernalgorithmen können solche Spezifika mit der eFLOW–Plattform von TIS und dem darin eingebundenen Modul eFLOW InvoiceReader berücksichtigt werden.
„Die flexiblen Funktionalitäten des eFLOW InvoiceReaders, wie die automatische Poolzuordnung in der Buchhaltung und die Möglichkeit der Integration weiterer Belegarten, waren ausschlaggebend für die Entscheidung für TIS“, stellt Rolf Geissbühler, Project Leader Finance & Corporate Centers bei Sunrise, fest.
In diesem Projekt kommt zudem eine neue Standardschnittstelle von eFLOW zum bei Sunrise genutzten Opentext Workflow „SAP Rechnungsprüfungsworkflow Accounts Payable“ zum Tragen. Somit lässt sich eFLOW problemlos in die vorhandene Umgebung einbinden. Opentext ist der weltweit größte unabhängige Anbieter von Enterprise-Content-Management-Software. Die Lösungen des Unternehmens managen Informationen für alle Arten von Geschäfts-, Compliance- und Branchenanforderungen in den weltweit größten Unternehmen, Regierungsbehörden und Kanzleien. Opentext unterstützt aktuell rund 46.000 Kunden und Millionen von Anwendern in 114 Ländern und zwölf Sprachen.
Michael Schrader, Geschäftsführer TIS Deutschland, zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben mit diesem Auftrag einen weiteren großen Kunden in der Schweiz gewonnen und bewiesen, dass wir mit der eFLOW Plattform unsere Marktstellung im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen.“ Er fährt fort: „Die neue Verwendung einer Standardschnittstelle zum Opentext Workflow eröffnet zudem weitere interessante Geschäftsmöglichkeiten.“
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Geschrieben am 12.4.2008
In den Brandenburger Landesverwaltungen in Deutschland wird die elektronische Akte künftig das Papier ablösen.
Das Kabinett beschloss am Dienstag die Einführung eines einheitlichen Systems für das Dokumentenmanagement und die elektronische Bearbeitung von Vorgängen, teilte die Staatskanzlei Brandenburg in Potsdam mit. Das Innenministerium ist mit der Leitung des Gesamtprojektes beauftragt. Bis 2011 solle in allen Ministerien und der Staatskanzlei die Bearbeitung von Vorgängen weitgehend elektronisch erfolgen.
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Geschrieben am 8.4.2008
ABBYY, führender Hersteller von Technologien für Dokumenterkennung, Data Capture und angewandte Linguistik, kann erneut ein erfolgreiches Projekt aus dem Bereich der massenhaften Digitalisierung von Papierdokumenten vorweisen. Die internationale Anwaltskanzlei Norton Rose LLP digitalisiert nun zentral und automatisiert mit ABBYY Recognition Server.
Norton Rose LLP ist eine internationale Anwaltskanzlei mit Büros in Europa, Nahost und Asien. Mit mehr als 200 Partnern, 800 Anwälten und 1.800 Mitarbeitern weltweit verfügt die Kanzlei über vielseitige Erfahrungen in strategischen Fachbereichen wie z.B. Unternehmensfinanzierung, Bankenwesen, Versicherung, Energie und Infrastruktur, medizinische Dienstleistungen, Transport und Technologie.
Wie die meisten Anwaltskanzleien wird Norton Rose LLP bei seiner täglichen Arbeit mit Tausenden von Dokumenten überflutet. Eine große Vielfalt an Akten, Verträgen und Korrespondenz muss effizient abgelegt und aufbewahrt werden, dabei kann es sich um einseitige Faxdokumente oder aber auch um Verträge von mehreren Hundert Seiten handeln. Entscheidend ist das schnelle Wiederfinden der Dokumente bei Bedarf, denn die stundenlange Suche nach relevanten Informationen wirkt sich auf Produktivität und Profitabilität aus – und zwar sowohl die von Norton Rose LLP als auch die seiner Kunden.
Um die Digitalisierung der Dokumente voranzutreiben, entwickelte Norton Rose LLP ein System, nach dem einzelne Mitarbeiter Multifunktionsgeräte in der Nähe ihrer Arbeitsplätze nutzen, um Dokumente zu scannen oder zu kopieren und diese dann zur Konvertierung in digitale Dateiformate zu verschicken. Das Ziel war es, alle ankommenden Dokumente in das Dokumenten Management System „Interwoven Worksite“ zu integrieren. Die Herausforderung für das Norton Rose LLP IT-Team war es, eine OCR-Lösung für dieses System zu finden, die alle Anforderungen erfüllt. Erstens sollte das System eine schnelle Verarbeitung von großen Mengen von Dokumenten ermöglichen, d.h. die Technologie musste effizient sein. Zusätzlich sollten die Dokumente äußerst genau reproduziert werden, damit die digitalen Dokumente in einem Format gespeichert werden, das so genau wie möglich dem Original entspricht. Die Dateien mussten zudem ganz einfach per Schlagwortsuche zu finden sein. Auch sollte das System leicht zu bedienen und verlässlich sein, nur minimales Mitarbeitertraining erfordern und möglichst wenig Zeit für die Dokumentenverarbeitung benötigen. Schließlich sollte jeder Scan- und Versendevorgang eines Dokuments mit einem spezifischen Kundencode verbunden werden, damit die Buchhaltung alle notwendigen Informationen zur Ausstellung von Rechnungen erhält.
Konvertierung gescannter Dokumente in durchsuchbare PDF-Dateien mit Hilfe einer serverbasierten Lösung
Das Team für Informationstechnologie und Systemintegration von Norton Rose LLP bewertete mehrere Systeme anhand wesentlicher Kriterien: Genauigkeit der Dokumenterkennung, Stabilität, Geschwindigkeit, Effizienz, Fähigkeit zur Verarbeitung großer Mengen an Dokumenten sowie Integrationsflexibilität.
Das Team entschied sich schließlich für ABBYY Recognition Server, eine serverbasierte Lösung für Dokumentenerkennung und Umwandlung von PDFs in digitale Dateiformate. ABBYY Recognition Server zentralisiert die Verarbeitung von Dokumenten und nimmt die Verarbeitungsprozesse dabei weg von den Client-Arbeitsplätzen. Sobald ein Dokument mit einem Multifunktionsgerät erfasst wird, wird es sofort an Recognition Server geschickt, wo es dann in ein durchsuchbares PDF-Dokument konvertiert wird. Anschließend wird die Datei in die Dokumentenablage verschoben, wo sie langfristig archiviert werden kann. Basierend auf dem Kundencode, den die Mitarbeiter beim Scannen eingeben, wird der entsprechende Rechnungsbetrag auf das zugehörige Kundenkonto gebucht.
Je nach der Größe des Originaldokuments ist dieser Prozess nach wenigen Sekunden abgeschlossen. Alle Mitarbeiter haben Zugang zum Dokumenten Management System, und da alle Dokumente durch ABBYY Recognition Server verarbeitet werden, ist garantiert, dass alle Dokumente, die sich in der Datenbank befinden, durchsuchbar sind. Damit erhalten die Mitarbeiter von Norton Rose LLP mit nur einem Suchauftrag so viele und so umfangreiche Daten wie noch nie zuvor.
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Geschrieben am 13.3.2008
Mit der DEICHMANN-Gruppe hat die Scanpoint Deutschland GmbH den größten Schuheinzelhändler in Europa als neuen Kunden gewonnen. Im Zuge der Einführung eines elektronischen Archivsystems wird der Scandienstleister innerhalb von nur sechs Wochen rund 2.000 Bauakten mit ca. 900.000 Blatt digitalisieren und im Langzeitarchivformat PDF/A dem Kunden zur Verfügung stellen. DEICHMANN vereinfacht damit die Bearbeitung der Bauakten innerhalb der zuständigen Abteilung. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter einen besseren Zugriff auf die Dokumente. Scanpoint erhielt aufgrund seiner zuverlässigen Arbeitsweise und hohen Qualität bei einem Testbetrieb sowie dem besten Preis-Leistungsverhältnis den Zuschlag.
Die Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, dass die zu digitalisierenden Bauakten sowohl klassische Dokumente im DIN A4-Format als auch großformatige Baupläne von DIN A2 bis DIN A0 umfassen. Das ist für die Digitalisierungsspezialisten von Scanpoint mit ihrem umfassenden Know-how und Equipment kein Problem. Die Dokumente werden mit dem Hochleistungsscanner Slam 24 von IBML digitalisiert und die Bauakten mit einem Planscanner. Damit Pläne und Dokumente wieder "zueinanderfinden" wird innerhalb der Akte an der Position, an der sich ein Bauplan befindet, ein Barcodeblatt eingelegt. Der Bauplan erhält den gleichen Barcode. Durch das Auslesen der beiden Barcodes werden die Dokumente elektronisch wieder zusammengeführt.
Die Mitarbeiter von DEICHMANN brauchen sich um nichts zu kümmern. Scanpoint holt die verpackten Akten vom Stammsitz in Essen ab und transportiert sie zur Produktionsstätte nach Oberhausen. Hier erfolgt die Aktenaufbereitung und die Digitalisierung in chronologischer Reihenfolge mit Registertrennung. Sämtliche Dokumente werden mit einer fünfstelligen Objektnummer versehen. Die DEICHMANN-Mitarbeiter greifen dann über diese Nummer auf die Dokumente in Sekundenschnelle zu. "Wenn unsere Mitarbeiter den Inhalt einer Bauakte benötigten, mussten sie bisher im Archivraum in meterlangen Regalen danach suchen", erläutert Klaus Hachenberg, Leiter IS SAP bei DEICHMANN. "Durch das elektronische Archiv können sie dann direkt von ihrem Arbeitsplatz auf die Dokumente und Bauakten zugreifen."
DEICHMANN erhält die digitalisierten Bauakten als PDF/A-Dateien. PDF/A ist der ISO-Standard für Langzeitarchivierung von PDF-Dokumenten. Im Vergleich zum TIFF-Format hat es vor allem den Vorteil, dass die Dateien volltextdurchsuchbar und kleiner sind. Die Konvertierung nach PDF/A übernimmt eine Software der LuraTech Europe GmbH, die gleichzeitig die Dateigrößen auf ein Minimum reduziert. Die Akten werden nach der Digitalisierung drei Monate bei Scanpoint zwischengelagert. Danach erfolgt voraussichtlich die Vernichtung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
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Geschrieben am 13.3.2008
Nach wie vor kommt der technischen Dokumentation bei der Herstellung eines Produktes eine eher nachrangige Rolle zu. Oftmals werden Handbücher, Betriebsanleitungen oder Wartungsunterlagen auf den letzten Drücker kurz vor Auslieferung fertig gestellt. Doch immer mehr Unternehmen erkennen die wachsende Bedeutung einer vollständigen, verständlichen Produktbeschreibung. Weitere Gründe, sich mit der Thematik zu beschäftigen, gibt es zur Genüge: Rechtliche Bestimmungen erzwingen bestimmte Informationen (zum Beispiel Sicherheitshinweise) sowie die Qualität und Form, in der sie angebracht werden müssen. Fehlende oder zu spät gelieferte Dokumentationen verursachen Zahlungsausfälle in Millionenhöhe. Darüber hinaus muss spätestens seit der EU-Osterweiterung technische Dokumentationen in weiteren, auch in slawischen Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Dies betrifft besonders den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland, der stark exportorientiert agiert.
Eines der dringendsten Probleme in der technischen Dokumentation ist der Termindruck zum Zeitpunkt der Auslieferung der Produkte: Ist das Produkt, die Maschine oder Anlage schon fertiggestellt, kommen erst die letzten Informationen zur Bedienung oder Wartung, zu Ersatzteilen in der Dokumentationsabteilung an. Oft wird bereits auch schon während der Produktion ein Zwischenstand der Dokumentation angefordert und muss dann aus den bis dahin vorliegenden Teilen rasch zusammengestellt werden.
Verschiedene Module der Dokumentation haben dabei unter Umständen unterschiedliche Versionsstände, werden von unterschiedlichen Personen bearbeitet, die vielleicht auch noch an unterschiedlichen Standorten sitzen. Für international tätige Unternehmen stellt das Übersetzungsmanagement eine zusätzliche Herausforderung dar. Darüber hinaus müssen unterschiedliche Dokumentationstypen wie Spezifikationen, Online-Hilfen, Montageanleitungen und vieles mehr erstellt werden. Hinzu kommt, dass die Werke auf unterschiedlichen Medien (CD, Print, Web) verfügbar sein müssen. Aus diesem Grund ist eine medienneutrale Datenhaltung unabdingbar.
Im Laufe der Zeit entwickelt jedes Unternehmen seine eigenen Methoden der Dokumentenerstellung, -pflege, -vervielfältigung und -verteilung. Häufig werden technische Dokumentationen mit herkömmlichen Office Anwendungen erstellt, selten liegen die Produktinformationen zentral in einem Datenpool vor. Dadurch werden Texte mehrfach verfasst, da dem Redakteur nicht bekannt war, dass schon eine Beschreibung zu der Anlagenkomponente existierte. Diese Vorgehensweise ist meist mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, kann doch die vollständige Dokumentation einer Maschine ohne weiteres 30.000 bis 40.000 Seiten umfassen. Der Aufwand für die Erstellung der Produktinformationen wächst exponentiell, je nachdem in wie vielen Sprachen diese vorliegen muss. Da nicht ohne weiteres zu definieren ist, welche Passagen sich in der Dokumentation geändert haben wird vorsichtshalber noch mal das komplette Werk übersetzt. Um diese Missstände zu beseitigen, ist der Einsatz eines Redaktionssystems empfehlenswert.
Technische Dokumentationen spielen sich oft in einem Umfeld ab, das durch standardisierte Module oder Komponenten bestimmt ist. Anlagen und Maschinen werden aus Standardbauteilen gefertigt. Oft spiegelt sich diese Modulstruktur in ähnlicher Form auch in der zugehörigen Dokumentation wieder. Kennt der Redakteur die Struktur des Kundenprojekts, ist daraus in der Regel auch die Struktur der Dokumentation abzuleiten. Professionelle Redaktionssysteme basieren auf diesem Konzept. Sie erlauben die Vorhaltung der technischen Daten, der Texte, Grafiken, Tabellen oder Multimediaobjekte in einzelnen Informationsbausteinen. Damit bei der Erstellung von neuen Dokumentationen ein hoher Wiederverwendungsgrad erreicht und nicht immer "das Rad neu erfunden" wird, sind alle unternehmensweit relevanten Informationsbausteine in einem zentralen Pool strukturiert abgelegt.
Für konkret anstehende Projekte kann der Redakteur dann auf sämtliche Standard-Elemente aus dem Informationspool zugreifen. Er setzt sie beliebig für jede neue Dokumentation zusammen und erweitert sie um Beschreibungen für die individuellen Komponenten der Maschine oder Anlage. Auch unterschiedliche Textversionen können mit einem Redaktionssystem einfach verwaltet werden. Diese stehen dem Redakteur damit auf Anhieb zur Verfügung, er muss sie nicht erst aus verschiedenen Datenbeständen zusammenstellen.
Im letzten Schritt definiert der Redakteur die zu erzeugenden Dokumente, wie Anwenderhandbuch oder Montagebeschreibung. Um die unterschiedlichen Zielpublikationen ideal bedienen zu können, sollten die Daten medienneutral gespeichert werden, vorzugsweise im XML-Format. Diese Art der Datenhaltung ermöglicht Single Source Publishing, d.h. die anschließende Auslieferung der produktbegleitenden Literatur als Print-Version und zusätzlich auch als Online-Hilfe oder PDF.
Quelle und gesamter Artikel: contentmanager.de
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Geschrieben am 8.2.2008
10.000 gleichzeitige Nutzer in 17 Ländern weltweit, 45 Millionen zu archivierende Dokumente bis zum Jahr 2010 – Das jetzt gestartete Großprojekt bei der Schenker AG ist für die SAPERION AG einer der größten Einzelaufträge in Ihrer Unternehmensgeschichte. Das Projekt Tango löst die meisten bestehenden Luft- und Seefracht-Systeme durch eine zentrale Lösung ab. Zur revisionssicheren Ablage alle ausgehenden Dokumente wird die SAPERION-Plattform eingesetzt.
Künftig ist bei Schenker alles "Tango". Das Projekt gleichen Namens beinhaltet die Ablösung der meisten bestehenden Luft- und Seefracht-Systeme in den nächsten Jahren durch eine zentrale Lösung. Die weltweiten Luft- und Seefrachtprozesse sollen damit effizienter abgewickelt werden. Zur Aufbereitung der Ausgangspost und revisionssicheren Ablage aller ausgehenden Dokumente wird Tango um ein flexibles Output und Dokumenten Management (OD&M) System erweitert. Die DMS-Komponente besteht dabei aus SAPERION, der Output-Part stammt vom Hersteller StreamServe. Generalunternehmer ist die T-Systems GmbH, welche die Integration von Dokumenten- und Outputmanagement sowie die Anbindung an die zentrale Tango-Anwendung realisiert. Zu den weiteren Optionen gehört der Ausbau hinsichtlich einer Archivierung auch eingehender Dokumente. StreamServe nimmt dabei Rohdaten aus der Tango-Anwendung entgegen und konvertiert sie in das PDF, TIF oder ASCII-Format. Andreas Wünsch, Key Account Manager bei SAPERION: "Die so erzeugten Ausgangsdokumente lassen sich per Drucker, E-Mail, Fax oder SMS versenden und können anschließend automatisch gemäß den jeweils geltenden rechtlichen Archivierungsbestimmungen in SAPERION archiviert werden.
SAPERION erlaubt jederzeitigen Zugriff auf die archivierten Dokumente aus der Tango-Anwendung heraus. Rudolf Gessinger, CEO der SAPERION AG: "Die hohe Integrationsfähigkeit von SAPERION, seine nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit, höchste Funktionalität auf stabiler Plattform sowie hochverfügbare Informationsbereitstellung an verteilten Standorten überzeugen immer mehr global agierende Konzerne, wie jetzt die Schenker AG." Peter Schumann, CIO der Schenker AG: "Von der Einführung einer zentralisierten Lösung für alle Luft- und Seefracht-Prozesse versprechen wir uns eine optimierte Zusammenarbeit der einzelnen Schenker-Landesgesellschaften durch den künftig ganzheitlichen Blick auf alle Geschäftsvorfälle. Insbesondere die jederzeitige Zugriffsmöglichkeit auf alle archivierten Dokumente weltweit war uns dabei wichtig. Für SAPERION haben wir uns zum einen wegen dessen guter Integrationsmöglichkeiten sowohl zum Output-Management System wie auch zur führenden Tango-Anwendung entschieden, zum anderen wegen der erprobten Architektur und des modernes Konzeptes mit mehreren Systemebenen, welches die Software für den Einsatz in weltweit verteilten Systemen prädestiniert."
Insgesamt wird Schenker seinen gesamten jährlichen Umsatz von fünf Mrd. Euro über die integrierte Lösung abwickeln. Die Schenker Deutschland AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der führenden Anbieter für integrierte Logistik im deutschen Markt - mit über 100 Standorten, von denen jeder in das flächendeckende und weltweite Netz der Schenker-Landesgesellschaften eingebunden ist. Zum globalen Netzwerk aller Schenker-Landesgesellschaften gehören etwa 1.500 Standorte, an denen mehr als 55.000 Mitarbeiter logistische Perfektion realisieren. Schenker steuert nationale und internationale Landverkehre, Luft- und Seefracht sowie deren wirtschaftliche Kombination und gehört zum Ressort Transport & Logistik der Deutschen Bahn AG. Das Projekt TANGO wird Federführend von Schenker Head Office in Essen gesteuert.
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Geschrieben am 5.2.2008
Das E-Government Projekt ELISA (Elektronischer Akt im Land Salzburg) verlaufe nach Plan, berichtet Fabasoft. Die Bezirkshauptmannschaft Hallein sowie die ersten fünf Abteilungen des Amtes der Salzburger Landesregierung würden bereits die Fabasoft eGov-Suite im Produktivbetrieb verwenden. Die Aktenbearbeitungssoftware wird dabei als Standardprodukt "Out of the Box" in ihrer Länderausprägung ausgerollt – ohne projektspezifische Anpassungen.
Für das Land Salzburg bringt der Einsatz einer Standardsoftware laut Fabasoft wesentliche Vorteile bei der Betreuung der Mitarbeiter und beim Einsatz neuer Softwareupdates. Dadurch könnten Kosten gespart werden. Im Rahmen des Gesamtprojekts ELISA werden sämtliche Abteilungen des Amtes der Salzburger Landesregierung sowie die Bezirksverwaltungsbehörden auf die Fabasoft eGov-Suite umgestellt. Bis längstens Ende 2009 werden mehr als 2.150 Benutzerinnen und Benutzer im Land Salzburg mit dieser Software arbeiten. Bestehende Altdaten werden in das neue System übernommen.
Die Software ermöglicht eine effektive elektronische Aktenbearbeitung. Der Elektronische Akt gilt als Original, ein Ausdruck auf Papier ist nicht mehr notwendig. Erweiterte Funktionalitäten wie die elektronische Zustellung können im Rahmen eines Upgrades aktiviert werden. Die Qualitätssicherung erfolgt auf Basis von Fabasoft DUCXtest. Mit diesem Instrument werden so genannte automatisierte Black-Box-Tests durchgeführt. Mithilfe dieser aufgezeichneten Daten ist es möglich, alle Nutzungsszenarien zu überprüfen. Somit kann der gewünschte Funktionsumfang für alle unterstützten Plattformen überprüft werden.
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWELT.at
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