Markt
Geschrieben am 1.7.2008
Unternehmen werden in den kommenden fünf Jahren massiv in Web 2.0 Technologie investieren. Laut dem Marktforschungsinstitut Forrester Research werden die weltweiten Ausgaben bis 2013 jährlich um 43 Prozent steigen und dann 4,6 Milliarden US-Dollar betragen.
Der Analyse zufolge zeigt Web 2.0 einen völlig neuen Weg für die Verbindung zum Kunden auf. Die Technologie ermöglicht zudem die kollektive Leistung der Mitarbeiter besser zu nutzen. Großunternehmen wie General Motors, Mc Donalds und Wells Fargo nutzen diese Tools bereits sehr stark. 56 Prozent der Firmen in Nordamerika und Europa sehen Web 2.0 als Priorität für 2008.
Software-Unternehmen können durch den Verkauf von Web 2.0 Software Geld verdienen, allerdings wird es nicht einfach sein, 100-Millionen-Dollar Renditen einzufahren. Der Markt für die Tools wird durch Massenproduktionen, Untergrabung der Preise und die Einfügung in die Gruppen-Software der Firmen bestimmt sein. Obwohl die Technologie einen großen Einfluss auf den Vertrieb der Produkte und die Optimierung des Arbeitskräftepotenzials hat, wird sie vielleicht in den Strukturen der Unternehmen verschwinden.
Im Moment geben große Firmen mehr für Collaboration-Tools der Mitarbeiter als für Kunden betreffende Web 2.0 Technologien aus. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich der Trend im nächsten Jahr umkehren wird. Bis 2013 werden die Ausgaben für kundenorientierte Lösungen mit etwa einer Milliarde Dollar weit über denen für Collaboration-Software liegen.
Der Vertrieb von Social Computing und Web 2.0 steckt noch in den Kinderschuhen, so die Untersuchung. Langfristig wird der Einfluss von Web 2.0 allerdings enorm sein. Dennoch wird das Betreiben eines erfolgreichen Software-as-a-Service-Geschäft den Anbietern wahrscheinlich mehr Gewinn bringen.
Die Studie "Global Enterprise Web 2.0 Market Forecast: 2007 to 2013" gibt es bei Forrester Research.
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Geschrieben am 25.6.2008
Das Analystenhaus Gartner hat in seinem neuen Bericht „MarketScope for Records Management“ die Records Management-Lösungen von verschiedenen Herstellern analysiert und bewertet. Die höchste Bewertung “strong positive” ging dabei vor allem an die Urgesteine der Branche: Computer Associates, EMC, IBM und Open Text erhielten diese Bewertung. Auf Stufe zwei mit der Bewertung “Positive” steht Oracle, dahinter folgen mit “Promising” die Anbieter Interwoven, Microsoft, Objective, Vignette und Zylab, die rote Laterne geht an Tower Software (”Caution”).
In seiner Analyse des Records Management-Markts prognostiziert Gartner eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 25 Prozent für die Jahre 2008 bis 2013. Die Umsätze im Jahr 2007 schätzt das Analystenhaus nach einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 400 Mio. US-Dollar. Gartner prophezeit für die nächsten fünf Jahre eine starke Nachfrage von Seiten großer Unternehmen, aber auch aus dem Öffentlichen Sektor und dem Mittelstand. Wichtige Nachfragefaktoren für Records Management-Lösungen sind laut Gartner weiterhin das Thema Compliance sowie die Notwendigkeit, elektronische Inhalte im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten oder zur Vorlage bei Regulierungsbehörden bereitstellen zu können. Unter den im Bericht vorgestellten Trends nennt Gartner eine weitere Konsolidierung auf Anbieterseite sowie die Bündelung von Records Management-Produkten mit Systemen für Enterprise Content Management und Archivierung.
Gartner verleiht einem Hersteller die Bestnote „Strong Positive“, bei dem es sich nach Einschätzung des Analystenhauses um „einen soliden Anbieter von strategischen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen“ handelt. Die bestehenden Kunden eines solchen Herstellers würden weiter in dessen Angebot investieren, während potenzielle Neukunden diesen Hersteller als einen aussichtsreichen Kandidaten für strategische Investitionsvorhaben ansähen. Die Bewertungsskala von Gartner kennt die fünf Stufen „Strong Positive“, „Positive“, „Promising“, „Caution“ und „Strong Negative“. Die Evaluierung der Hersteller erfolgt anhand von Kriterien für den Records Management-Markt.
Der vollständige Gartner-Bericht „MarketScope for Records Management“ ist unter http://www.opentext.com/bridging/global-rm-leader.html abrufbar.
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Geschrieben am 17.6.2008
Unternehmen zeigen immer größeres Interesse an Business Process Management (BPM). Trotzdem besteht bei vielen Firmen noch Entwicklungsbedarf. Das ist das Ergebnis einer Studie des Informationsportals BPTrends.
Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat damit begonnen, ihre Prozesse verbindlich zu dokumentieren. Bei diesen Firmen gibt es allerdings noch keine vollständige Implementierung einer unternehmensweiten Prozessarchitektur, keine systematische Messung der Performance und keine kontinuierliche, unternehmensweite Steigerung der Prozesseffizienz.
Firmen entscheiden sich für die Einführung von BPM vor allem aus der "Notwendigkeit von Einsparungen durch Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen" (56 Prozent) und der "Notwendigkeit, das Management besser zu koordinieren beziehungsweise die Reaktionsfähigkeit des Unternehmens zu steigern" (51 Prozent).
Das Interesse an BPM-Suiten als Alternative zur reinen Prozessmodellierung wächst: Die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass ihr Unternehmen BPM als strategische Disziplin verfolgt. 26 Prozent der Befragten bezeichneten BPM als "wichtiges strategisches Anliegen" der Unternehmensleitung". Weitere 24 Prozent sagten, ihre Firma sei "mit mehreren hochrangigen Prozessprojekten bereits stark aktiv".
Das Thema BPM wird in den Augen der Unternehmen facettenreicher. Während in einer ähnlichen Studie aus dem Jahr 2006 noch 16 Prozent der Befragten BPM als reine Kombination von Software-Technologien betrachteten, sahen das in der aktuellen Studie nur noch neun Prozent so.
Quelle und gesamter Artikel: CIO.de
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Geschrieben am 6.6.2008
Das Schweizer Handelsunternehmen Migros hat seine Rechnungsbearbeitung automatisiert. Das neue System verarbeitet in einem ersten Schritt rund 150.000 Rechnungen in drei Industriebetrieben pro Jahr und wird weiter ausgebaut.
Gestartet hat der Migros Genossenschaftsbund (MGB) mit drei Industriebetrieben: Bischofszell Nahrungsmittel AG, Micarna SA und Chocolat Frey. Das hier anfallende Rechnungsaufkommen zu bearbeiten, bedeutet rund 700 Rechnungen täglich zu prüfen, zu analysieren und zu buchen. Alle bei den Unternehmen der Migros eingehenden Rechnungen werden dabei dezentral pro Standort gescannt und revisionssicher im angeschlossenen Archiv gespeichert. Die archivierten Dokumente sind mit der Buchung verknüpft, jederzeit reproduzierbar und können bei Bedarf ausgedruckt, gefaxt oder per E-Mail verschickt werden. Ein Verlust von Dokumenten ist damit ausgeschlossen. Die Datenextraktion und -analyse übernimmt eine eigens in die Lösung integrierte Dokumentenanalyse-Software. Komplettiert wird die Gesamtlösung von einem Genehmigungs-Workflow, mit dem Kontierungen und Genehmigungen für Rechnungen auf der Basis der E-Mail- und Web-Infrastruktur von Migros durchgeführt werden können.
Migros plant, das System nach der Einführung der ersten drei Industriebetriebe auf weitere Betriebe auszurollen. Durch das für SAP konzipierte System reduziert sich nicht nur die eigentliche Erfassungs- und Durchlaufzeit einer Rechnung, sondern auch die Einarbeitungszeit für die Administratoren und Rechnungsprüfer, da kein zusätzliches IT-System installiert werden muss und der Sachbearbeiter während des gesamten Prozesses in seiner gewohnten SAP-Umgebung arbeiten kann.
Quelle und gesamter Artikel: CIO.de
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Geschrieben am 29.5.2008
Die Datenmengen wachsen weltweit und nehmen gigantische Ausmaße an - aber wie sie bewahren?
Forscher werten eine Unzahl von Informationen aus, um den Klimawandel zu berechnen und Wirbelstürme vorauszusagen. Mediziner nutzen leistungsstarke Computer zur Entschlüsselung einzelner Gene des Menschen. Der Trend zur Digitalisierung ist ungebrochen, Speichermedien wie CDs oder Festplatten werden immer billiger und erlauben es, auch private Fotos und Musikdateien in großer Zahl zu archivieren. Doch wie lange halten die Daten droht irgendwann ein Loch?
Populäre Datenträger wie DVD, CD und Festplatte besitzen nur eine begrenzte Lebensdauer, immer wieder muss umkopiert werden. Die rasante technische Entwicklung bringt ständig neue Hard- und Software auf den Markt. Wer benutzt heute noch Disketten? Moderne Computer können aus ihnen nichts mehr herauslesen. Irgendwann fehlen auch Ersatzteile die digitalisierten Informationen sind dann unwiederbringlich verloren.
"Daten mit sehr hoher Bedeutung werden auch in 200 Jahren noch lesbar sein", sagt Carsten Bormann vom Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen. "Das ist aber nicht unsere ganze Kultur. Archäologen brauchen ja immer auch Hinterlassenschaften aus dem normalen Leben. Privatanwender fehlt aber häufig das Bewusstsein, dass auch digitale Daten verloren gehen können. Insofern ist es schon vorstellbar, dass unsere Epoche später möglicherweise als dunkles digitales Zeitalter beschrieben wird."
Hartmut Gieselmann, Redakteur bei der Computerzeitschrift "c't", hält diese Sicht für zu pessimistisch. Allerdings bemängelt auch er mangelnde Weitsicht bei vielen Privatanwendern. Sein Rat: Wichtige Daten stets mehrfach sichern, zum Beispiel auf einer externen Festplatte und auf CD oder DVD. Auf dem Markt herrsche enormer Preisdruck, daher gebe es bei optischen Speichermedien wie CD und DVD immer wieder Probleme mit der Qualität. "DVD-Brenner werden nicht damit beworben, wie sicher sie arbeiten, sondern wie schnell sie sind", sagt Gieselmann. Ein Hauptproblem in unserer digitalisierten Welt sieht der Experte aber vor allem in der Informationsflut. "Die Gefahr im Datenmüll zu ersticken, ist größer als der Verlust wichtiger Daten."
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de
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Geschrieben am 27.5.2008
Allzu oft betrachtet man eine ERP-Migration einzig und allein aus der technischen Sicht und begeht damit eigentlich schon den ersten Kardinalfehler. Denn ERP-Umstellungen berühren die Hauptschlagader eines Unternehmens, die Versorgungs- und Wertschöpfungsketten. Wer hier Veränderungen vornimmt, sollte dies als Chance begreifen und sämtliche Prozesse auf den Prüfstand stellen. Das betrifft nicht nur das ERP-System selbst, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Prozesse und Systeme.
Das Thema ERP-Migration steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Aufgabenliste. Einerseits sind die Firmen mit ihrer ERP-Software nicht mehr zufrieden, andererseits zeigt sich, dass viele beim Systemwechsel ein hohes Risiko eingehen.
Ist die Entscheidung für ein neues Enterprise Resource Planning (ERP) erst einmal gefallen, kommt es zunächst vor allem darauf an, das neue System mit Leben zu füllen. Oder anders formuliert: Die neue Lösung ist mit Daten zu "füttern". Und dennoch ist die Lage nicht ganz so schlicht, dass man einfach alle Daten von A nach B "schaufeln" könnte. Vielmehr gilt es, einen sanften Übergang zu schaffen, während altes und neues System im Parallelbetrieb nebeneinander laufen. Denn Migration erfordert meist auch Koexistenz.
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de
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Geschrieben am 27.5.2008
Das Thema Identity- und Access-Management (IAM) ist bei Unternehmen und Behörden in Europa angekommen und vom theoretischen Konzept zur realen Geschäftspraxis geworden. Organisationen gehen IAM-Projekte primär an, um Compliance-Vorgaben besser einzuhalten, geschäftliche Risiken zu minimieren sowie Geschäftsabläufe zu optimieren. Das geht aus einer europaweit durchgeführten Erhebung hervor, die KPMG IT Advisory durchführte. Allerdings klaffen bei IAM-Projekten der erwartete und der tatsächlich erzielte Nutzen auseinander.
Von Identity- und Access-Management-Projekten (IAM) erwarten Firmen und Behörden in erster Linie, dass sie Compliance-Vorgaben besser einhalten können. Das gaben rund 55 Prozent der Befragten an. Fast ebenso viele wollen durch entsprechende Initiativen ihre geschäftlichen Risiken minimieren. IAM definieren die Experten als Richtlinien, Prozesse und Systeme, die effektiv steuern und verwalten, wer in einer Organisation wann Zugriff auf welche Informations- und Datenquellen hat.
Rund die Hälfte der Befragten versprechen sich dadurch Prozessverbesserungen, doch nur rund ein Viertel sieht darin auch einen Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus erhoffen sich Unternehmen Verbesserungen bei bestimmten Vorgängen - insbesondere, wenn Mitarbeiter ihre Funktion wechseln oder die Organisation verlassen. Je nach Branche variieren die Schwerpunkte bei IAM-Initiativen. Finanzdienstleister sowie Firmen aus der Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungs-Branche wollen vor allem Compliance-Anforderungen erfüllen sowie Geschäftsrisiken verringern. Behörden sowie der Gesundheits-Sektor sehen dadurch eine Möglichkeit, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.
Quelle und gesamter Artikel: CIO.de
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Geschrieben am 17.5.2008
Die Investitionen in Enterprise-Content-Management werden steigen – dies suggeriert zumindest eine Befragung der Experton Group unter 153 deutschen Anwenderunternehmen.
ECM-Reifegrad, Compliance-Anforderungen und eine wachsende E-Mail-Flut lassen Unternehmen das Projekt E-Mail-Management angehen. Über die Hälfte der befragten Unternehmen hat bereits E-Mail-Management-Projekte umgesetzt. Auch als Ausgangspunkt oder Anstoß für umfassende ECM-Vorhaben ist E-Mail-Management begehrt. "Die Integration von ECM-Systemen in die bestehenden IT-Systeme gehört deshalb neben dem Thema Compliance zu den wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen", so Anke Hoffmann, Senior Advisor bei der Experton Group. "Zwar haben viele bereits in Systeme für Dokumentenmanagement und die Archivierung von Dokumenten intensiv investiert und punktuell schon ECM-Projekte auf den Weg gebracht. Jetzt gilt es jedoch, diese einzelnen Lösungen zusammenzubringen, zentral zu koordinieren und in die bestehende Infrastruktur und Prozesse zu integrieren."
So wollen die Unternehmen zukünftig verstärkt in den Aufbau und die Optimierung der ECM-Systeme investieren. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) planen eine Aufstockung des ECM-Etats und weitere 35 Prozent werden das ECM-Budget 2007 zumindest konstant halten. In Zahlen bedeutet dies, so die Experton Group, dass der Markt für ECM-Produkte und Dienstleistungen von zirka 1,2 Mrd. Euro im Jahr 2007 auf mehr als 1,4 Mrd. Euro 2009 ansteigen wird, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von knapp 11 Prozent.
Dabei sind die Branchen nach wie vor unterschiedlich investitionsfreudig: Besonders viel Engagement erwarten sich die Analysten der Experton Group von Ämtern und Behörden sowie den Unternehmen des Gesundheitswesens, der prozessorientierten Fertigung und des Handels.
Quelle und gesamter Artikel: ECMguide.de
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Geschrieben am 4.5.2008
In den kommenden fünf Jahren werden die Ausgaben der Unternehmen weltweit für Web-2.0-Technologien plötzlich ansteigen und jedes Jahr um 43 Prozent zunehmen. Dabei werden bis zum Jahr 2013 weltweit 4,6 Milliarden Dollar erreicht, so die Erkenntnis einer neuen Studie von Forrester Research.
Die Fünfjahresprognose gliedert die künftigen technologischen Investitionen der Unternehmen in Social Networking, RSS, Blogs, Wikis, Mashups, Podcasting und Widgets. Die Analysten sind der Meinung, dass Web-2.0-Technologien eine grundsätzlich neue Art darstellen, mit Kunden und potentiellen Neukunden in Kontakt zu treten, und das kollaborative Potential der Mitarbeiter zur nutzen. Große Unternehmen wie General Motors, McDonald’s, Northwestern Mutual Life Insurance und Wells Fargo haben diese Tools bereits vielfach eingesetzt. 56 Prozent der nordamerikanischen und europäischen Unternehmen wollen dies noch im Jahr 2008 tun. Zurzeit geben große Unternehmen mehr Geld für Collaboration-Tools für Mitarbeiter aus als für kundenorientierte Web-2.0-Technologien. Hier erwartet Forrester ab dem nächsten Jahr jedoch eine Trendwende. Bis zum Jahr 2013 werden die Investitionen für kundenorientierte Web-2.0-Technologien die für die internen Collaboration-Tools mit etwa einer Milliarde Dollar in den Schatten stellen.
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Geschrieben am 26.4.2008
Nach einer ausgedehnten Hype-Phase ist das Thema IAM bei den europäischen Unternehmen nun offenbar branchen- und länderübergreifend angekommen. Zu diesem Schluss kommt KPMG in seiner "2008 European Identity & Access Management Survey". Um herauszufinden, wie es in der Firmenlandschaft um die nachweisliche und effektive Verwaltung von Identitäten und deren Berechtigungen, sprich: das User-, Access- und Authentisierungs-Management sowie Provisioning und Audit bestellt ist, hat das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen CEOs, CIOs, Security-Verantwortliche und interne Prüfer von 235 Firmen in 21 europäischen Ländern zum Stand der Dinge in ihren Organisationen befragt. Sämtliche Studienteilnehmer haben demnach in den vergangenen drei Jahren ein oder mehrere IAM-Projekte in Angriff genommen. Zwei Dritteln der Unternehmen steht dafür mittlerweile ein dediziertes Budget zur Verfügung. Die Nase vorn haben hier die als "Early Adopters" eingestuften Finanzdienstleister, die im Schnitt über um 20 Prozent höhere IAM-Etats verfügen als in anderen Branchen agierende Firmen. Mit den geringsten diesbezüglichen Mitteln bescheiden sich Organisationen im Infrastrukturbereich, im Regierungsumfeld sowie im Gesundheitswesen, die laut Studie als "IAM-Nachzügler" gerade erst die Fühler ausstrecken.
Der Untersuchung zufolge konzentriert sich das Gros der aktuellen IAM-Projekte auf das Management und die Kontrolle des Zugriffs auf interne Systeme und Informationen, während das Federated Identity Management, also die firmenübergreifende Verknüpfung von IAM-Umgebungen, noch wenig verbreitet ist.
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de
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