Web2.0

Forrester Studie prognostiziert 43% Wachstum für Web 2.0 Markt

In den kommenden fünf Jahren werden die Ausgaben der Unternehmen weltweit für Web-2.0-Technologien plötzlich ansteigen und jedes Jahr um 43 Prozent zunehmen. Dabei werden bis zum Jahr 2013 weltweit 4,6 Milliarden Dollar erreicht, so die Erkenntnis einer neuen Studie von Forrester Research.

Die Fünfjahresprognose gliedert die künftigen technologischen Investitionen der Unternehmen in Social Networking, RSS, Blogs, Wikis, Mashups, Podcasting und Widgets. Die Analysten sind der Meinung, dass Web-2.0-Technologien eine grundsätzlich neue Art darstellen, mit Kunden und potentiellen Neukunden in Kontakt zu treten, und das kollaborative Potential der Mitarbeiter zur nutzen. Große Unternehmen wie General Motors, McDonald’s, Northwestern Mutual Life Insurance und Wells Fargo haben diese Tools bereits vielfach eingesetzt. 56 Prozent der nordamerikanischen und europäischen Unternehmen wollen dies noch im Jahr 2008 tun. Zurzeit geben große Unternehmen mehr Geld für Collaboration-Tools für Mitarbeiter aus als für kundenorientierte Web-2.0-Technologien. Hier erwartet Forrester ab dem nächsten Jahr jedoch eine Trendwende. Bis zum Jahr 2013 werden die Investitionen für kundenorientierte Web-2.0-Technologien die für die internen Collaboration-Tools mit etwa einer Milliarde Dollar in den Schatten stellen.

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Forrester: Anspruchsvolle Nutzer unzufrieden mit Ajax-Anwendungen

Die meisten Power User sind enttäuscht von der Leistung Ajax-basierender Programme, berichtet das Marktforschungs- und Beratungshaus Forrester Research.

Die Analysten stützen sich auf eine Umfrage unter professionellen Anwendern, die Rich Internet Applications (RIAs) auf Basis von Asynchronous JavaScript and XML (Ajax) nutzen. Die mit Ajax erstellten Business-Anwendungen seien sehr komplex und ärgerten Benutzer in vielen Fällen mit langen Reaktionszeiten und einer generell schwachen Verarbeitungsleistung, so die Kritik. Das lokale Rendering komplexer Bildschirmmasken etwa fresse einen großen Teil der verfügbaren CPU-Zeit auf den Clients.

Forrester berichtet unter anderem von einem europäischen Handelsunternehmen, das seine mit Visual Basic erstellten Rich-Client-Benutzeroberflächen auf Ajax migrieren wollte. Für komplexe Bildschirmmasken in den Ajax-Anwendungen hätten sich dabei Ladezeiten von mehreren Sekunden ergeben, während die alten Client-Anwendungen ohne Verzögerungen für Benutzer verfügbar gewesen seien.

Die Anbieter von Ajax-Frameworks arbeiteten an den Problemen, so Forrester, bisher allerdings mit mäßigem Erfolg. So sei es beispielsweise nicht gelungen, die Performance von Ajax-Anwendungen mit Hilfe der steigenden Bandbreiten in vielen Unternehmen zu erhöhen. Trotz größerer Übertragungsgeschwindigkeiten habe sich die Verarbeitungsleistung der untersuchten Anwendungen nur geringfügig verbessert.

Um die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, sollten Ajax-Anbieter und Browser-Entwickler enger zusammenarbeiten, raten die Auguren. Gegenwärtig sei allerdings das Gegenteil zu beobachten: Microsoft etwa investiere eher in Ajax-Alternativen wie Silverlight. Dem Open-Source-Projekt Mozilla, das den populären Firefox-Browser entwickelt, fehle es schlicht an der schieren Masse an Programmierern, um die Probleme zu lösen.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt Forrester Unternehmen, neue RIA-Techniken wie Adobe RIA von Adobe Systems oder auch Microsofts Silverlight-Toolset zu prüfen und gegebenenfalls anstelle von Ajax einzusetzen.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

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Informationsveranstaltung von T-Systems: Enterprise Portale

Um die aktuellen Trends von Unternehmensportalen näher zu bringen, lädt T-Systems zur Informationsveranstaltung "Enterprise Portale" ein.

Nach einer Einführung in das aktuelle Thema präsentieren die namhaften Produkthersteller und Partner Microsoft und Google ihre Lösungen und neuen Technologien zum Thema Enterprise Search.

Neben einer konkreten Referenzlösung bei Mediamarkt Österreich wird anhand von Beispielen gezeigt, wie man Web 2.0 erfolgreich in einem Portal integrieren kann.

Abschließend gibt es eine Live Demonstration von Microsoft und SAP Technologien, wie typische Unternehmensprozesse flexibel über Portale abgewickelt werden können.

Termin: Donnerstag, 31. Jänner 2008 – 14.00 Uhr
Ort: T-Center, Future House, 1030 Wien, Rennweg 97-99

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch notwendig.

Nähere Informationen erhält man auf der Website von T-Systems.

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2008 Vorhersage für Enterprise Web 2.0

Dion Hinchcliffe sollte man kennen, schreibt er doch in letzter Zeit ganz interessante Artikel über den Einsatz von Web 2.0 Konzepten und Lösungen im Unternehmen (Enterprise 2.0). Diesmal beglückt er uns mit 12 Vorhersagen zu Enterprise 2.0 im Jahr 2008. Teilweise wiederum sehr spannend und informativ...
Kurz zusammengefasst (Headlines):

  1. SOA finally goes pragmatic, Web-oriented, and lightweight
  2. Enterprise search will remain broken or highly limited in most organizations.
  3. Security will become a major concern as Web 2.0 apps and SaaS make the edge of enterprises increasingly porous
  4. Unstructured information from blogs and wikis will proliferate, driving demand for solutions to extract and consolidate business information.
  5. A large number of enterprise intranets will get social networking capabilities
  6. Enterprise mashups will make their appearance in a widespread way but won’t take off big, yet.
  7. Budget for next generation governance infrastructure will be demanded by IT to manage the proliferation of SaaS, new SOA, and mashups.
  8. Collective intelligence platforms and enterprise decision management support applications will see significant early adoption this year.
  9. New rich user experience platforms such as Adobe AIR and Microsoft’s Silverlight will see widespread use in the enterprise in 2008.
  10. Mobile devices, such as the iPhone and especially the BlackBerry, will see significant uptake for embedding workers into business processes and Web-based collaboration.
  11. Web 2.0 versions of traditional enterprise applications will struggle for marketshare amongst the software giants.
  12. Enterprise 2.0 will become a standard feature in most organizations, while views on the outcomes of deployments in organizations will be viewed through the lens of predisposition.

Quelle und gesamter Artikel: zdnet.com

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ROI für Web 2.0 Anwendungen im Unternehmen

Nach etlichen Gesprächen mit Anbietern und Anwendern und einer umfassenden Recherche im Web ist es mir nicht wirklich gelungen schlagende und konkrete wirtschaftliche Vorteile für den Einsatz von Web 2.0 Anwendungen und hier im speziellen von Anwendungen im Bereich "Social Software" (welcher ja derzeit top-hot ist) zu finden.

Die Vorteile des Einsatzes von "Social-Software" im Unternehmen sind allesamt weich, sprich als qualitative Vorteile anzusehen. Und diese kann man bekannterweise nur schwer mit Zahlen belegen bzw. wirtschaftlich korrekt bewerten. Echt quantitative Kennzahlen (Ersparnisse, höhere Umsätze, ...) kann man eigentlich nicht nachweisen.

Was tun?

Lösung: Web 2.0 zu einem strategischen Themenfeld zu machen!

Dann gibt es letztendlich keine ROI-Diskussion mehr. Und es wird auch nicht darüber diskutiert, ob der Einsatz solcher 2.0 Anwendungen wirklich den erhofften Nutzen bringt. Der wer nicht vergleichen kann, wie es früher war und was sich verbessert hat (bis auf das Gefühl), kann auch keine nachvollziehbare Erkenntnis daraus ziehen.

Daher: Web 2.0 = Kultur oder Kult?

Nun ja, auf jeden Fall hat es etwas mit Menschen, Kommunikation und Koordination zu tun. Zumindest drei Bereiche, in welchen einige mehrfach internationale Unternehmen, sowieso Nachholbedarf haben.

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Web 2.0 Summit: Hype, Hype, Hype...

Wenn es bislang noch irgendwelche Zweifel daran gab, dass das Mitmach-Web auch die letzten Winkel der etablierten IT- und Medienkonzerne durchdrungen hat, wurden sie beim diesjährigen "Web 2.0 Summit" ausgeräumt. Mehr als 1.200 Besucher, die Eintrittspreise von bis zu 3.600 US-Dollar gezahlt hatten, drängten in der vergangenen Woche drei Tage lang in das Palace Hotel in San Francisco, um die Zukunft von interaktiven Webdiensten, offenen Schnittstellen (APIs) und Social-Networking-Plattformen zu diskutieren. Das Abgleiten in den Mainstream sorgte bei zahlreichen Teilnehmern der nunmehr vier Jahre alten Web 2.0-Wallfahrt aber auch für Ernüchterung, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in einem ausführlichen Konferenzrückblick.

Mein Kommentar: ALSO WIE WAR DAS MIT DEM INTERNET UND DER BLASE...?

Quelle und gesamter Artikel: heise online

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ECM 2.1 - Erste Service-Pack's schon unterwegs

Rund um das Thema ECM 2.0 (siehe entsprechenden Artikel im ECM Kompass) habe ich nun einige andere Meinungen und Fachartikel zur Kenntnis genommen bzw. gelesen. Dass neben ECM 2.0 auch oder gerade Enterprise 2.0 zum stehen kommt ist dabei nicht wirklich verwunderlich, da ECM ja das Thema "Enterprise" adressiert und es sich dabei ja um Content, Collaboration und Prozesse dreht.

Wenn Enterprise 2.0 dem Thema Enterprise-Content-Management hilft, sich noch besser am Markt zu positionieren, soll es mir recht sein. Denn ich bin immer wieder erstaunt, dass sich der Begriff ECM noch nicht wirklich im IT- und Unternehmensumfeld "herumgesprochen" hat. Auf jeden Fall besteht doch relativ oft Erklärungsbedarf.

Und noch was zum Titel dieses Beitrages: Warum ECM 2.1? Die Versionsnummer habe ich mir von einem Vortrag eines hochrangigen SAP-Mitarbeiters eingeprägt (da ging es um Enterprise 2.0). Meinte dieser doch, er ist es gewöhnt und kann es nur empfehlen, nicht gleich die erste Null-Nummer einer neuen Produktversion zu verwenden. Da wartet er doch (aus Sicherheitsgründen) lieber auf die .1 Version.

Sollte man dies eventuell auch auf ECM 2.0 und Enterprise 2.0 anwenden? Ach was, warten wir doch einfach noch ein paar Monate und auf die sicherlich eintretende Ernüchterung nach den ersten großen schiefgelaufenen oder nicht so gut laufenden Projekten.

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