Open-Source

Alfresco und Adobe realisieren Content-Services für Adobe LiveCycle Enterprise Suite

Alfresco Software hat heute eine neue Technologie-Partnerschaft mit Adobe Systems Incorporated bekannt gegeben, mit der zusätzliche Content-Service-Funktionen für die Adobe LiveCycle Enterprise Suite (ES) realisiert werden sollen. Im Rahmen der Vereinbarungen wird Adobe die Alfresco Enterprise Content Management (ECM)-Software in Adobe LiveCycle ES integrieren. Die Zusammenarbeit basiert auf der gemeinsamen Vision beider Unternehmen für eine neue Klasse von Applikationen, die flexible, Open-Source- und Web 2.0-Standards einsetzen und Unternehmen dadurch umfassende und attraktive Möglichkeiten bieten.

Adobe LiveCycle ES ist eine integrierte Familie von Softwareprodukten zur Automatisierung von Abläufen, die Unternehmen und Behörden eine effektivere Interaktion mit Kunden, Bürgern, Partnern und Zulieferern ermöglichen. Alfresco nutzt die innovative Open-Source-Technologie zur Realisierung eines hochskalierbaren Content-Management-Systems der Enterprise-Klasse. Durch die Integration der Content-Management-Technologien von Alfresco in Adobe LiveCycle ES können Kunden zeitsparend ‚Engagement’-Applikationen mit reichhaltigem Content entwickeln und einsetzen, die Datenerfassung, Informationssicherung, Dokumenten-Ausgabe, Prozess-Management und Content-Services miteinander verknüpfen.

„Durch das Open-Source-Geschäftsmodell von Alfresco und die Fähigkeit zur Unterstützung von Adobe Flex und Web 2.0-Technologien können unsere Kunden von fortschrittlichen Funktionen profitieren, um noch schneller ‚Engagement’-Applikationen mit reichhaltigem Content umzusetzen“, erläutert Rob Tarkoff, Senior Vice President, Business Productivity Business Unit, Adobe. „Über die Verknüpfung unserer Technologien können unsere Kunden mit der LiveCycle-Technologie-Plattform jetzt ganz schnell einen Geschäftsprozess oder eine Applikation erzeugen, die auf engste Weise mit den Unternehmensinhalten integriert sind.“

Die ECM-Plattform von Alfresco bietet personenbezogene Content-Management- und Collaboration-Tools, die Anwendern das Mash-up sowie die Darstellung interner und externer Inhalte ermöglichen und ihnen damit geeignete Social Computing-Funktionen direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, während gleichzeitig die Wahl erstklassiger Open-Source-Tools sowie Sicherheit und Kontrolle auf Enterprise-Ebene gewährleistet bleiben.

„Heutzutage werden immer mehr Inhalte mit Web 2.0-Tools generiert und weitergegeben“, erklärt John Powell, CEO, Alfresco Software. „Wir haben ein Enterprise-Content-Management-System entwickelt, das vollständig auf einer offenen Architektur aufbaut, so dass Unternehmen von diesem neuen Informationsmodell problemlos profitieren können. Die Entscheidung von Adobe, die Alfresco-Software in die Adobe LiveCycle Enterprise Suite einzubinden, unterstreicht nicht nur die Bedeutung des Alfresco-Angebotes, sondern auch die Akzeptanz von Open Source in der Branche. Adobe und Alfresco werden die Art und Weise, in der Inhalte erstellt, gemanagt und eingesetzt werden, gemeinsam revolutionieren.“

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Workflow-Komponente für agorum core veröffentlicht

Das Installationspaket der Workflow-Komponente für das Open Source Dokumentenmanagementsystem mit Laufwerksschnittstelle "agorum core" ist ab sofort für Windows und Linux verfügbar.

Neben dem Download der Workflow-Komponente gibt es eine ausführliche Dokumentation. Beschrieben ist die Installation des Workflows für Windows und Linux sowie die Benutzung. Eine Entwicklerdokumentation in Form eines Tutorials soll den Einstieg für Workflow-Entwickler erleichtern. Mitgeliefert werden weiterhin zwei Beispiel-Workflows, ein Freigabe-Workflow und ein Workflow für die Zuteilung von Aufgaben. Die Workflow-Komponente basiert auf jBPM.

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Alfresco mit neuen Community-Features

Die quelloffene ECM-Lösung (Enterprise Content Management) von Alfresco liegt jetzt in der Enterprise-Version 2.2 mit interessanten Neuerungen vor.

Mit Alfresco Enterprise 2.2 sollen Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand insbesondere interaktive Web-Seiten mit Community-Features ("Web 2.0") besser und leichter erstellen können. Dazu bietet die kommerzielle Open-Source-ECM-Plattform jetzt unter anderem "Web Farm Deployment Configuration" (fortschrittliche Einsatzregeln für skalierbare 3-Tier-Archtitekturen), "Web Application Preview and Test" (Vorschau auf Kontextänderungen jeder Web-Applikation einschließlich PHP, Ruby, Groovy, Struts, JSF, TILES und .NET), "Site Templating and Branching" (rasche Erstellung neuer Sites aus vorhandenen Vorlagen und Abstimmung großer Site-Updates durch Verzweigung mit der vorhandenen Site) sowie "Asset Reuse" (Aktualisierung und gemeinsame Nutzung von Content für mehrere Web-Projekte).

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OpenKM 2.0 - Open Source DMS veröffentlicht

Die Dokumentenverwaltung „OpenKM“ ist in der Version 2.0 erschienen. Neben der kostenlosen Community-Edition gibt es auch eine kommerzielle Fassungen der Software.

Die Lösung wurde laut Entwickler so gestaltet, dass sie sich sowohl in großen als auch kleinen Firmen zur elektronischen Dokumentenverwaltung einsetzen lassen soll. Anwender arbeiten mit der Software über ein Webfrontend. Die einzige Voraussetzung auf dem Client ist ein aktueller Browser. Funktionieren soll die Weboberfläche zumindest mit Firefox, Internet Explorer, Safari und Opera. In der neuen Version 2.0 zeigt die Lösung nun eine Vorschau für Bilder und Videos an und ein neues Werkzeug kümmert sich darum, große Zip-Dateien zu importieren und auszupacken. Ferner lässt sich die Suche nun nach Datum sortieren, der Administrationsbereich wurde komplett neu geschrieben und die Vorlagenverwaltung zentralisiert. Das System setzt auf offene Techniken wie JBoss, das Google Web Toolkit und das Java-Content-Repository Jackrabbit, womit das System zumindest auf Linux, Unix, MacOS X, Windows 2000, XP sowie 2003 laufen soll. Um die Daten zu speichern, wird ein Datenbanksystem wie MySQL, PostgreSQL oder Oracle vorausgesetzt. Über Webservices lässt sich das DMS zudem in andere Anwendungen integrieren.

Die unter der GPL veröffentlichte Community Edition steht bei Sourceforge zum Download bereit. Zusätzlich gibt es eine Enterprise Edition.

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OSS update Symposium – vom Glaubenskrieg zur Koexistenz

Seit der ADV-Tagung zum Thema Open Source im Jahre 2005 hat sich die IT-Landschaft gewandelt. Die Glaubenskriege haben abgenommen. In fast jedem IT-Anwender-Unternehmen ist ein Linux-System zu finden, auch wenn es nur versteckt in einer Firewall oder als Kern eines MAC-OS ein unbekanntes Dasein fristet. Viele Open Source Anwendungen und zunehmend auch kommerzielle ERP-Anwendungen sind sowohl auf Linux als auf Windows ablauffähig. Daher der Titel der Tagung: Es geht nicht mehr um die Frage Open Source oder Closed Source, sondern es geht um die Frage des richtigen Sourcing: Welcher Applikations- und Betriebssystem-Mix verspricht sowohl aus dem Gesichtswinkel der Beschaffungs- und „Lizenz-“kosten als auch aus dem Blickwinkel der einfachen Administration den besten TCO-Wert.

Unter diesem Gesichtspunkt wird das OSS update Symposium am 6. Mai in Wien einige Highlights aus dem Open Source Bereich darstellen und die Diskussion um die richtige Form der Koexistenz in Gang bringen.

Die detaillierte Einladung und Anmeldemöglichkeit: www.adv.at

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Erfolgreiches Jahr 2007 für Alfresco Software

Alfresco Software, Inc. schloss das Geschäftsjahr 2007 mit exponentiellen Zunahmen in den Bereichen Downloads, Community-Mitglieder und Kunden ab.

Wie der, laut eigenen Angaben, Marktführer bei Lösungen für Open Source Enterprise Content Management (ECM) mitteilt, erreichte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr folgende Meilensteine: Die Marke von einer Million Software-Downloads wurde übertroffen, die Zahl der Community-Teilnehmer stieg auf mehr als 45.000, die Kundenbuchungen von über 400 Unternehmenskunden konnten im Jahresvergleich um über 320 % gesteigert werden, Abschluss wichtiger OEM-Partnerschaften, einschließlich eines großen Vertrages mit dem führenden Publishing-Anbieter Quark, weltweit mehr als 30.000 aktive Anwendungen von Alfresco-Software, Gewinnung wichtiger neuer Web Content Management (WCM)-Kunden im ersten Jahr nach Produkteinführung und Sicherung einer „Series C“-Finanzierungsrunde von neun Millionen Dollar unter der Führung von SAP Ventures.

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Neues OpenOffice.org unterstützt PDF/A

Die quelloffene Bürosuite OpenOffice.org (OOo) hat den Versionsstand 2.4 erreicht. Wichtige Neuerungen gegenüber der Vorversion sind die Unterstützung von Exporten im Format PDF/A-1 (ISO 19005-1) für die Langezeitarchivierung von Dokumenten, Erweiterungen im Diagrammmodul und der Hilfe sowie neue Sicherheitsfunktionen (Master-Kennwort, Secure WebDAV). Dazu kommen noch Blockmarkierung in der Textverarbeitung "Writer" und der Wechsel der Eingabesprache innerhalb eines Dokuments mit einem Mausklick in die Statusleiste. Last, but not least kann die Datenbank "Base" unter Windows Dateien von Microsofts Access 2007 einlesen.

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Sun: Archivsystem wird Open Source

Den Quellcode für das integrierte Archivsystem Sun Storagetek 5800 alias "Honeycomb" hat Sun Microsystems unter die BSD-Lizenz gestellt und an mehrere Entwicklergemeinden übergeben, darunter die quasi hauseigene Opensolaris Storage Community und Java.net, aber auch die Storage Networking Industry Association (SNIA). Beim Honeycomb-Projekt stehen die Sourcen als knapp 8 MByte große Zip-Datei zum Download bereit.

Honeycomb ist ein "Fixed Content Storage" System, das einmal gespeicherte Daten, etwa Text-, Audio- oder Videodokumente, unverändert vorhält. Nach aktuellen Schätzungen werden 80 % der weltweiten Datenbestände nachträglich nicht verändert – Tendenz steigend. Für das Management solcher Daten entwickelt die SNIA eine neue Programmierschnittstelle namens eXtensible Access method (XAM), die langfristig auch in Honeycomb und Opensolaris Einzug halten soll.

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Drupal in Version 6.0 erschienen

Die Entwickler haben Drupal 6.0 freigegeben. Die neue Version des Content Management Systems wartet vor allem mit Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Usability auf.

Das neue Update-Status-Modul informiert den Anwender, wenn neue Security-Fixes erscheinen und die rollenbasierte Rechteverwaltung wurde verfeinert. Den Online-Authentifizierungsmechanismus „Open-ID“ unterstützt Drupal 6.0 von Haus aus.

Der neue Installer führt den Anwender durch die Drupal-Installation und beherrscht den Import von Sprachpaketen. Viele Operationen lassen sich in Version 6.0 mit Drag & Drop erledigen, etwa das Arrangieren der Menüs oder das Hochladen von Dateien. Außerdem beherrscht die neue Version Aktionen, mit denen man ohne Programmierkenntnisse automatische Reaktionen für Ereignisse auf der Seite definieren kann, etwa das Versenden einer Benachrichtigungsmail, wenn ein Besucher einen Artikel kommentiert.

Drupal 6.0 kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Neben einem Webserver werden PHP4 oder PHP 5 und eine Datenbank wie MySQL oder PostgreSQL benötigt.

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Open Source - eine echte Alternative bei Kollaborationsplattformen

Die Fähigkeit eines Unternehmens, mit Partnern, Kunden und Dienstleistern zu kooperieren, entwickelt sich immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Der CIO muss dabei den Enabler stellen - und wenn er das auch noch kostengünstig tun will, steht ihm eine Reihe Open-Source-Kollaborationsplattformen zur Verfügung. Das Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gibt Tipps, worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Je mehr Kooperation, umso höher die Anforderungen an das Management der Zusammenarbeit. Quelloffene Lösungen bieten sich aus Sicht der Forscher an, weil sie ohne großen Arbeits- und Mittelaufwand an individuelle Arbeitsumgebungen angepasst werden können.Grundsätzlich biete Groupware in drei Bereichen Unterstützung: Kommunikation, Kooperation und Koordination, so die Autoren der Studie. Für den Einsatz von Open Source-Produkten sprächen unter anderem folgende Pluspunkte:

    Wirtschaftlichkeit: In aller Regel - aber nicht immer! - ist quelloffene Software frei verfügbar, so dass die Beschaffungskosten und die Ausgaben für Updates wegfallen. Darüberhinaus können Entwicklungsarbeiten gespart werden, weil über den Quellcode auch Know-how zugänglich ist. Außerdem werden Open-Source-Lösungen je nach Verbreitungsgrad von einem erheblichen Kreis an Nutzern weiterentwickelt, wovon der einzelne CIO profitieren kann.

    Unabhängigkeit: Der Nutzer geht dem Hersteller gegenüber keine Verpflichtungen ein, womit zum Beispiel auch der Umstieg auf andere Produkte erleichtert wird.

    Sicherheit: Durch den offengelegten Quellcode lassen sich Security-Lücken und Software-Fehler identifizieren, bevor sie gefährlich werden.

Die Autoren der Studie sehen aber auch das große "Aber". So führen sie an, dass bei quelloffener Software grundsätzlich keine Garantien und Gewährleistungsansprüche geltend gemacht werden können. Genauso fehlt meist ein Support.

Integration - Für und Wider

Außerdem unterscheiden sich viele OS-Programme deutlich von den üblichen Standard-Lösungen, so dass die Mitarbeiter für den Umgang damit aufwändig geschult werden müssen.

Was die Anpassbarkeit quelloffener Software betrifft, ist die Haltung der IAO zwiegespalten. Einerseits gilt es als Vorteil, dass sich die Programme wegen des offenen Codes leicht den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens anpassen oder in Standard-Software integrieren lassen. Andererseits ist die Integrität der Komponenten im Einzelfall eben genau zu prüfen - mitunter gibt es negative Überraschungen, weil sich die Integration als kompliziert erweist.Bezüglich der technischen Anforderungen an die IT-Landschaft gehen die Autoren der Studie davon aus, dass in den meisten Fällen ein WAMP- oder Lamp-System bereitgestellt werden muss (Windows beziehungsweise Linux plus Apache-Server plus MySQL-Datenbank plus PHP als Skript-Sprache).

Kommunikation: Muss es Echtzeit sein oder nicht?

Die IAO hat 17 Kollaborationsplattformen miteinander verglichen und kommt zu dem Schluss, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben und die Wahl von den jeweiligen Anforderungen des CIO abhängt. Das mag im ersten Moment wenig hilfreich klingen. Dankenswerterweise nennen die Forscher einige Kriterien, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen sollten:

Funktionalitäten zur Kommunikationsunterstützung: Der CIO sollte sich fragen, was ihm wichtiger ist - Echtzeit-Kommunikation über Chats und Messenger-Dienste oder asynchrone Kommunikation per E-Mail und Befragungswerkzeuge?
Funktionalitäten zum Projekt-Management: Dabei geht es um Fragen wie Ressourcen-Einsatzplanung, Terminplanung und Aufgabenverwaltung. Ist es mit der Lösung möglich, Hierarchien zwischen Projekt-Teilen zu bilden, also Gesamt-Projekt, Teil-Projekt, Arbeitspaket und Aufgabe? Können Dateien an Projekt-Teile angehängt werden?
Funktionalitäten zum Informations- und Daten-Management: Dabei geht es um Möglichkeiten der Dokumentensammlung und -freigabe, Suchfunktionen oder Auswertungs- und Darstellungsfunktionen.
Administrative Funktionalitäten: Dieser Punkt bezieht sich auf den Umgang mit der Plattform selbst. Wie werden die Zugriffsrechte geregelt, wie die Erfassung der Aufenthaltsdauer von Mitgliedern auf der Plattform und andere Fragen.

 

Quelle und gesamter Artikel: CIO.de

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