BPM

Deutsche Führungskräfte scheuen Change Management am stärksten

Wer kein leistungsfähiges Change Management entwickelt, bleibt auf der Strecke. Wie die Analysten von Booz & Company herausgefunden haben, erweisen sich deutsche Manager dabei als die kräftigsten Bollwerke gegen Neuerungen.

Das mit der Lehre von Charles Darwin ist oft genug falsch verstanden worden. "Survival of the fittest" heißt nicht, dass die Stärksten überleben, sondern die, die sich am besten anpassen können. In einer globalisierten Welt mit ihren sich ständig verändernden Bedingungen sind die Zeiten, in denen Change Management belächelt wurde, denn auch vorbei. Auf Vorstandsebene hat sich mittlerweile durchgesetzt, dass nur "das lernende Unternehmen" eine Chance hat. Soweit die Theorie.
In der Praxis sind es aber nicht Vorstände, sondern Linienmanager, die Veränderungen im Unternehmen durchsetzen müssen. Und sie sind denn auch diejenigen, die Change-Programme ablehnen. In Zahlen: 25 Prozent der Studienteilnehmer erklären, das Senior Management blockiere in ihrem Unternehmen Veränderungen - gegenüber 46 Prozent, die die Front-Line-Belegschaft nennen und 40 Prozent, die Front Line Manager angeben.

Kein Wunder, so die Analysten. Veränderungen - egal, ob es um IT-gestützte Arbeitsabläufe geht, um neue Anwendungen oder was auch immer - stehen und fallen mit dem Menschen. Da der prinzipiell zur Gewohnheit neigt, ernten Change-Programme meist erst einmal Skepsis bis hin zum Zynismus. Damit klarzukommen, ist Aufgabe der Linien-Manager. Ein Blick auf Deutschland zeigt, dass hier sogar 28 Prozent der Senior Manager negativ auf Veränderungsprogramme reagieren. Immerhin erweisen sie sich als lernfähig: 88 Prozent derer, die Erfahrungen mit Change Management haben, würden die Linienfunktionen bei einem neuen Projekt früher mit ins Boot holen.

Wer Veränderungen schnell und erfolgreich umsetzen will, dem legen Booz & Company folgende acht Schritte ans Herz: Zunächst müssen die Veränderungen (neudeutsch: "der Change") definiert werden. Danach müssen die Entscheider ein gemeinsames Bedürfnis ("Shared need") entstehen lassen, bevor eine von allen geteilte Vision entworfen werden kann.
Danach - bei Punkt vier - geht es ans Konkrete: Der Change muss geleitet werden, das heißt, die Führungskräfte müssen die Veränderungen aktiv anweisen und vor allem vorleben. Nur dann lassen sich - Schritt fünf - alle Beteiligten mobilisieren. Das bringt es mit sich, Verantwortlichkeiten festzulegen (Stufe sechs). Im siebten und achten Schritt geht es schließlich darum, Systeme und Strukturen auf den Change abzustimmen, um die nötigen Veränderungen zu stützen - und eine Firmenkultur, die fähig ist, kommende Veränderungen ebenfalls umzusetzen.

Die Analysten betonen, dass es ohne eine solche Firmenkultur künftig nicht mehr geht. Arbeitsverhältnisse, Performance-Bewertung, Incentives - alles wird sich an den Kriterien der lernenden Organisation orientieren. Damit rücken auch der Mensch und seine Befindlichkeiten stärker in den Fokus. Die Manager von Morgen müssen fähig sein, das zu erkennen und zu meistern. Ob in den USA oder in Deutschland.

Quelle und gesamter Artikel: CIO.de

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Die Governance Engine von IDS Scheer wacht über Vorschriften

Mit der Governance Engine des BPM-Spezialisten IDS Scheer sollen Firmen Vorgaben beispielsweise im Einkauf oder bei der SAP-Einführung leichter einhalten können. Über eine Web-Oberfläche seien Anwender auf einfache Weise in der Lage, Prüfungen vorzunehmen und zu dokumentieren.
Nach Überzeugung von IDS Scheer gibt es mittlerweile zwar Software, mit denen Unternehmen Governance-Prozesse festlegen können, was bisher fehlte, waren einfache, automatisierbare Methoden, um sicherzustellen, dass diese Vorgaben in der täglichen Arbeit auch tatsächlich eingehalten werden. Der Anbieter von Business-Process-Management-Tools (BPM) hofft, mit der Governance Engine, die im nächsten Jahr erscheinen soll, eine Marktlücke gefunden zu haben.

Das Produkt richtet sich an Anwender, die im Unternehmen Abläufe auf Einhaltung von Vorgaben prüfen müssen. Dazu zählen beispielsweise gesetzliche Vorschriften (Compliance). Abläufe und die damit zusammenhängenden Richtlinien legt das Unternehmen in den gängigen Aris-Werkzeugen an. Der Prüfer bedient dabei nicht das komplexe Aris-Frontend, sondern ein spezielles Web-Interface, das die Engine bereitstellt. Prüfungsaufgaben findet er in einem elektronischen Eingangskorb vor. Wie eine E-Mail soll er einen Vorgang öffnen, begutachten und sein Votum entsprechend dokumentieren können. "Auf diese Weise können Nutzer beispielsweise feststellen, ob bei einem Bestellvorgang das Vier-Augen-Prinzip eingehalten wurde", erläutert Entwicklungsvorstand Wolfram Jost. Sobald im Unternehmen eine entsprechende Bestellung ausgelöst werde, wandere ein Prüfungsauftrag in die Inbox des Prüfers. Öffnet er den Vorgang, präsentiert die Aris-Software ihm die Daten zur Bestellung, aus der ersichtlich wird, ob tatsächlich nach dem Vier-Augen-Prinzip vorgegangen wurde. Per Mausklick kann er dies bestätigen, was das Programm dann protokolliert. Auf diese Weise können Firmen Zeit und Geld sparen. Derzeit würden Unternehmen besagte Vorgänge oft ohne Werkzeugunterstützung prüfen.

Geeignet sei die Software auch, um Richtlinien der IT-, SOA- und Business-Process-Management-Governance zu prüfen. Ferner lässt sich laut Jost auf ähnliche Weise prüfen, ob beispielsweise der Roll-out von SAP-Software nach den Unternehmensvorgaben abläuft. IDS Scheer will entsprechende Referenzmodelle mit der Engine ausliefern.

Mit der Governance Engine will sich IDS Scheer neue Benutzergruppen in den Unternehmen erschließen. Während die Aris-Tools zum Definieren und Analysieren von Geschäftsprozessen meist nur von einer kleinen Gruppe von Experten bedient wird, dürfte es weit mehr Personen geben, die die besagten Prüfungen vornehmen. Allerdings kann der Softwarehersteller mit der Governance Engine nur Bestandskunden erreichen, denn das neue Produkt stützt sich auf die Prozessdefinitionen von Aris. Was die neue Engine pro Nutzer kostet, steht laut IDS-Scheer-Manager Jost noch nicht fest.

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Nachholbedarf beim Business Process Management

Unternehmen zeigen immer größeres Interesse an Business Process Management (BPM). Trotzdem besteht bei vielen Firmen noch Entwicklungsbedarf. Das ist das Ergebnis einer Studie des Informationsportals BPTrends.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat damit begonnen, ihre Prozesse verbindlich zu dokumentieren. Bei diesen Firmen gibt es allerdings noch keine vollständige Implementierung einer unternehmensweiten Prozessarchitektur, keine systematische Messung der Performance und keine kontinuierliche, unternehmensweite Steigerung der Prozesseffizienz.

Firmen entscheiden sich für die Einführung von BPM vor allem aus der "Notwendigkeit von Einsparungen durch Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen" (56 Prozent) und der "Notwendigkeit, das Management besser zu koordinieren beziehungsweise die Reaktionsfähigkeit des Unternehmens zu steigern" (51 Prozent).

Das Interesse an BPM-Suiten als Alternative zur reinen Prozessmodellierung wächst: Die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass ihr Unternehmen BPM als strategische Disziplin verfolgt. 26 Prozent der Befragten bezeichneten BPM als "wichtiges strategisches Anliegen" der Unternehmensleitung". Weitere 24 Prozent sagten, ihre Firma sei "mit mehreren hochrangigen Prozessprojekten bereits stark aktiv".

Das Thema BPM wird in den Augen der Unternehmen facettenreicher. Während in einer ähnlichen Studie aus dem Jahr 2006 noch 16 Prozent der Befragten BPM als reine Kombination von Software-Technologien betrachteten, sahen das in der aktuellen Studie nur noch neun Prozent so.

Quelle und gesamter Artikel: CIO.de

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IDS Scheer arbeitet am "Aris für alle"

Der auf Geschäftsprozess-Management spezialisierte Softwareanbieter IDS Scheer will die Nutzung seiner "Aris"-Plattform auf die tägliche Arbeit ausdehnen. Neben Spezialisten sollen auch Mitarbeiter aus Fachabteilungen mit der Software arbeiten können. Hierbei geht es vor allem darum, operative Abläufe in Unternehmen zu überwachen.

Bisher nutzten Firmen Aris vor allem dazu, IT-gestützte Geschäftsprozesse zu beschreiben, zu analysieren und zu überwachen. Nach dem Willen von IDS Scheer sollen künftig auch laufende Prozesse in der täglichen Arbeit kontrolliert werden. Auf diese Weise könnten Unternehmen sicherstellen, dass sich ihre Angestellten gemäß den von der Firma festgelegten Regeln verhalten.

Mit dieser Initiative hofft IDS Scheer zudem, den Aktionsradius des Aris-Produkts innerhalb von Firmen auszuweiten. Das Konzept "Aris für alle" stützt sich auf eine "Governance Engine". Im ersten Quartal 2009 soll die Lösung verfügbar sein. Laut IDS Scheer können Unternehmen, deren IT bereits den Konzepten einer Service-orientierten Architektur folgt, über Workflows festlegen, welche Personen einen Service definieren, freigeben und aktivieren beziehungsweise deaktivieren können. Zudem ließe sich so sicherstellen, dass gesetzliche und rechtliche Vorgaben von den Angestellten bei ihrer Arbeit eingehalten werden. Der Hersteller nennt hier beispielsweise Sarbanes-Oxley, Basel II, Produkthaftungen und Six Sigma.

Ausweiten will IDS Scheer nicht nur den Nutzerkreis der Aris-Tools, sondern auch die Anzahl der unterstützten Plattformen. Der Softwarehersteller gab die Verfügbarkeit einer Schnittstelle für den Biztalk Server 2006 R2 von Microsoft bekannt. Eine solche Kopplung hatte der Anbieter bereits zuvor in Aussicht gestellt. Nutzer von Biztalk sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Prozesse, die auf der Microsoft-Middleware laufen, zu definieren, zu dokumentieren sowie zu überwachen und auszuwerten.
Darüber hinaus hat IDS Scheer eine Kooperation mit BMC Software vereinbart. Gemeinsam entwickelten die Firmen das Werkzeug "BMC Discovery for Business Processes". Es soll IT-Abteilungen in die Lage versetzen, Geschäftsprozessmodelle in "ARIS Business Architect" dynamisch den entsprechenden Informationen zu IT-Services und Infrastruktur in "BMC Atrium CMDB" zuzuordnen. Anwender könnten so erkennen, welcher Geschäftsprozess von einem bestimmten IT-Ereignis betroffen ist und dessen Einfluss auf die Abläufe des Unternehmens gewichten.

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SAPERION bietet Business Activity Monitoring durch Integration von QlikView

Die SAPERION AG baut ihre ECM-Produktpalette weiter in Richtung Business Process Management aus und ergänzt die SAPERION Workflow Solution durch das neue Produkt BAM (Business Activity Monitoring) Dashboard. Dessen Basis bildet die Software QlikView aus dem Hause QlikTech, dem derzeit weltweit am schnellsten wachsenden Hersteller von Business Intelligence Lösungen; einen entsprechenden OEM-Partnervertrag haben beide Unternehmen auf dem SAPERION Kundenkongress Ende Mai in Berlin unterzeichnet.

Business Activity Monitoring ist nach Einschätzung führender Marktforschungsinstitute eine andauernde Aufgabe für Organisatoren, die in ihrem Verantwortungsbereich ablaufenden Prozesse optimal zu steuern. Werden hinterlegte Schwellwerte wie etwa Angaben über die maximalen Fehlerraten oder mittlere Durchlaufzeiten verletzt, erhält der Manager eine Information per E-Mail.

Mit dem BAM Dashboard können die Anwender diese aktuellen Prozessdaten anschließend direkt mit wenigen Klicks auswerten, um das gemeldete Problem zu analysieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen – zum Beispiel könnte man Personal aus einer unterbeschäftigten Gruppe einem überlasteten Team zur Verfügung stellen. Insbesondere diese schnelle Reaktionsfähigkeit auf Basis transparenter Prozesse stellt für die Unternehmen einen erheblichen Mehrwert dar. Das BAM Dashboard ist eine Komponente der SAPERION Workflow Solution, die Anwender in der Abwicklung ihrer strukturierten wie unstrukturierten Prozesse unterstützt und für Transparenz sorgt. Die Ablaufdaten dieser Prozesse werden in einer Datenbank gesammelt und können daher über das BAM Dashboard ausgewertet werden. Die dem SAPERION BAM Dashboard zugrunde liegende QlikView-Technologie ist so konzipiert, dass sich die Fachanwender auch ohne viel Training intuitiv in der Oberfläche zurechtfinden. Darüber hinaus zeichnet sich die Lösung aufgrund des patentierten In-Memory-Ansatzes durch eine hohe Performance und Flexibilität aus. QlikTech’s Kernprodukt QlikView vereinfacht Analysen für Jedermann. Es arbeitet wie das menschliche Gehirn und stellt nach wenigen Klicks Verbindungen zwischen unterschiedlichen Datenquellen her. Mit dieser patentierten, speicherbasierten und assoziativen Technologie liefert QlikView schnelle Ergebnisse und ermöglicht es Jedermann bessere Entscheidungen zu treffen. QlikView ist intuitiv erlernbar, einfach anzupassen und in wenigen Tagen implementiert.

QlikTech ist das weltweit am schnellsten wachsende Business Intelligence Softwareunternehmen mit mehr als 8.484 Kunden in 86 Ländern. Jeden Tag kommen 12 neue Kunden hinzu. Neben hunderten von kleinen und mittelständischen Unternehmen zählt QlikTech Großunternehmen wie z.B. Atlas Copco Construction Tools, Deutsche Telekom, 3M, EUROHYPO, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Landesbank Rheinland-Pfalz, Kyocera Mita und Heidelberger Druckmaschinen zu seinen Kunden. QlikTech ist in Privatbesitz und wird von den Investoren Accel Partners, Jerusalem Venture Partners und Industrifonden unterstützt. Gegründet in Schweden, hat QlikTech heute Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, in den Niederlande und Skandinavien sowie mehr als 500 Partner weltweit.

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Ultimus vereinfacht Arbeitsgruppen den BPM-Einstieg

Mit dem auf der Microsoft-Plattform aufsetzenden Produkt können Firmen kostengünstig Projekte im Business Process Management (BPM) in Angriff nehmen. Ihre Vorteile spielt die Suite bei wenig umfangreichen Abläufen mit vielen beteiligten Personen aus. Zu den Pluspunkten zählen die einfache Handhabung, die Web-Services-Unterstützung und eine unkomplizierte Administration.

Ob eine BPM-Initiative erfolgreich ist, hängt zum großen Teil von guter Planung ab. Investiert das Unternehmen zu wenig Zeit, um die internen Abläufe zu analysieren, passen die im resultierenden System hinterlegten Prozesse möglicherweise nicht und für unberücksichtigte Ausnahmen muss das Projektteam kostspielig nachbessern. Übertreibt man es hingegen mit der Vorbereitung und dauert es zu lange, Workflows und ein Ausnahme-Management zu definieren, rechnet sich das Vorhaben am Ende mitunter nicht.

Genau dieses Dilemmas will sich der BPM-Anbieter Ultimus mit der "Adaptive BPM Suite 8" annehmen. Das auf einem Windows-Server basierende Entwicklungssystem soll helfen, die BPM-Einführung zu vereinfachen. Eine Besonderheit von Ultimus ist, dass der BPM-Experte bereits zur Laufzeit noch nicht behandelte Ereignisse abfangen und behandeln kann. Dazu zählt, neue Geschäftsregeln aufzustellen oder den Prozessfluss umzuleiten. Auf diese Weise kann es dem Anwender gelingen, rasch Resultate vorzuweisen. Das hilft dem Team, die Einstiegskosten für ein BPM-System zu rechtfertigen.

Allerdings legt Ultimus offenbar wenig Wert auf gute Planung. Hier sind Konkurrenten wie etwa das Softwarehaus Lombardi besser bestückt. Darüber hinaus erschweren einige Merkmale der proprietären BPM-Engine die Arbeit. Beispielsweise fehlt dem System eine Anbindung an "Visio", was insofern erstaunt, weil der Hersteller ansonsten ganz auf die Microsoft-Plattform zentriert ist. Des Weiteren unterstützt die Software die Business Process Modeling Notation (BPMN) nicht nativ. Auch ein umfassendes Geschäftsregel-Management-System vermisst der Nutzer.

Business Process Management und Business Activity Monitoring sollen Hand in Hand zu stetiger Prozessverbesserung führen. Erfreulich ist hingegen, dass der Anwender keinen Code schreiben muss, um rasch einen auf Dokumenten aufsetzenden Arbeitsgruppenvorgang zu implementieren. Trotz der fehlerhaften und oft nicht intuitiven Benutzerschnittstelle konnte der Tester sich schnell in die BPM-Suite einarbeiten. Die grafische Oberfläche erlaubt es, Abläufe, Prozessschemata und Regeln festzulegen. Zudem stellt sie mit einer Konnektorlogik ("Flobots") eine einfache Methode bereit, um Prozesse mit Datenbanken, Microsoft Exchange und Sharepoint sowie mit Daten aus Word und Excel zu verbinden.

Obwohl die Integrationsadapter einfach gehalten sind, gestatten sie es, Applikationen über Web-Services-Schnittstellen anzukoppeln. Somit lassen sich nicht nur .NET-gestützte Drittsysteme anbinden. Durch die Endbenutzer-Clients für Windows und für den Web-Browser findet der Anwender sich schnell und ohne viel Lernaufwand zurecht. Bestechend in Sachen Nutzbarkeit und Funktionsumfang sind ferner die Verwaltungswerkzeuge und die Reporting-Features. Insgesamt hat der Tester die Adaptive BPM Suite 8 von Ultimus als leistungsstarkes Werkzeug für den BPM-Einstieg kennen gelernt, das die Komplexität klein hält. Kleine Arbeitsgruppen und mittelständische Unternehmen mit nicht so umfangreichen Integrationsanforderungen dürfte ferner der günstige Anschaffungspreis zusagen.

Die Ultimus-Suite besteht aus einer Reihe von Komponenten: dem BPM-Server, einem grafischen Entwicklungssystem mit Simulation und einem einheitlichen Repository auf Grundlage einer Microsoft- oder Oracle-Datenbank. Dazu kommt ein Tool zum Anlegen der organisatorischen Hierarchie im Unternehmen, das Microsofts Active Directory direkt und andere Verzeichnissysteme über LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) anbinden kann. Schließlich gibt es noch einen Windows-Client für den Endbenutzer.

Grundsätzlich bereitete es keine Mühe, das Ultimus-System aufzusetzen, jedoch könnte der Hersteller einige Bereiche verbessern. Dazu zählen die Methoden, um die Datenbank aufzusetzen sowie die Berechtigungen einzustellen. Negativ aufgefallen ist dem Tester außerdem die schlechte und unvollständige Dokumentation, die sich noch dazu eher an den Systemadministrator wendet, als Einblicke in die Arbeitsweise der BPM-Software zu liefern. Dies zieht sich durch alle Komponenten des Systems. Trotzdem ließ sich der BPM-Server und das Entwicklerstudio in relativ kurzer Zeit aufsetzen und konfigurieren. Das BPM-Studio unterstützt den Anwender dabei, Prozesse grafisch zu gestalten und zu definieren. Darüber hinaus lassen sich Komponenten im Repository nebst Versionskonotrolle, Prozessverifikation und Simulationstests verwalten. Zwar fehlen der Software Tutorials und vordefinierte Prozessschablonen (Best Practices), doch auch so sind die Fähigkeiten des Produkts ansehnlich.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

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Mut zum Prozesswechsel

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Allzu oft betrachtet man eine ERP-Migration einzig und allein aus der technischen Sicht und begeht damit eigentlich schon den ersten Kardinalfehler. Denn ERP-Umstellungen berühren die Hauptschlagader eines Unternehmens, die Versorgungs- und Wertschöpfungsketten. Wer hier Veränderungen vornimmt, sollte dies als Chance begreifen und sämtliche Prozesse auf den Prüfstand stellen. Das betrifft nicht nur das ERP-System selbst, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Prozesse und Systeme.
Das Thema ERP-Migration steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Aufgabenliste. Einerseits sind die Firmen mit ihrer ERP-Software nicht mehr zufrieden, andererseits zeigt sich, dass viele beim Systemwechsel ein hohes Risiko eingehen.

Ist die Entscheidung für ein neues Enterprise Resource Planning (ERP) erst einmal gefallen, kommt es zunächst vor allem darauf an, das neue System mit Leben zu füllen. Oder anders formuliert: Die neue Lösung ist mit Daten zu "füttern". Und dennoch ist die Lage nicht ganz so schlicht, dass man einfach alle Daten von A nach B "schaufeln" könnte. Vielmehr gilt es, einen sanften Übergang zu schaffen, während altes und neues System im Parallelbetrieb nebeneinander laufen. Denn Migration erfordert meist auch Koexistenz.

Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWOCHE.de

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Compliance-Vorgaben erfüllen, Prozesse sicherer machen

Das Thema Identity- und Access-Management (IAM) ist bei Unternehmen und Behörden in Europa angekommen und vom theoretischen Konzept zur realen Geschäftspraxis geworden. Organisationen gehen IAM-Projekte primär an, um Compliance-Vorgaben besser einzuhalten, geschäftliche Risiken zu minimieren sowie Geschäftsabläufe zu optimieren. Das geht aus einer europaweit durchgeführten Erhebung hervor, die KPMG IT Advisory durchführte. Allerdings klaffen bei IAM-Projekten der erwartete und der tatsächlich erzielte Nutzen auseinander.

Von Identity- und Access-Management-Projekten (IAM) erwarten Firmen und Behörden in erster Linie, dass sie Compliance-Vorgaben besser einhalten können. Das gaben rund 55 Prozent der Befragten an. Fast ebenso viele wollen durch entsprechende Initiativen ihre geschäftlichen Risiken minimieren. IAM definieren die Experten als Richtlinien, Prozesse und Systeme, die effektiv steuern und verwalten, wer in einer Organisation wann Zugriff auf welche Informations- und Datenquellen hat.

Rund die Hälfte der Befragten versprechen sich dadurch Prozessverbesserungen, doch nur rund ein Viertel sieht darin auch einen Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus erhoffen sich Unternehmen Verbesserungen bei bestimmten Vorgängen - insbesondere, wenn Mitarbeiter ihre Funktion wechseln oder die Organisation verlassen. Je nach Branche variieren die Schwerpunkte bei IAM-Initiativen. Finanzdienstleister sowie Firmen aus der Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungs-Branche wollen vor allem Compliance-Anforderungen erfüllen sowie Geschäftsrisiken verringern. Behörden sowie der Gesundheits-Sektor sehen dadurch eine Möglichkeit, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.

Quelle und gesamter Artikel: CIO.de

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SAP erweitert Netweaver mit BPM-Funktionen

Mit zwei Werkzeugen für das Geschäftsprozessmanagement will SAP seine Plattform Netweaver erweitern: Netweaver Business Process Management (BPM) und Netweaver Business Rules Management (BRM). Damit sollen IT-Abteilungen Geschäftsprozesse schneller an neue Rahmenbedingungen anpassen können. Erste Kunden werden die Tools, die nun auf der Anwenderkonferenz Sapphire vorgestellt wurden, voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres ausprobieren dürfen.

Die Komponenten entstanden als Teil des Netweaver Composition Environment und sollen drei zentrale Funktionen erfüllen: Mit dem Process Composer soll der Modellierer mit Hilfe der Business Process Modeling Notation (BPMN) Geschäftsprozesse erstellen. Diese Werkzeuge sowie ein Rules Composer zum Anlegen von Geschäftsregeln sind in die Eclipse-Entwicklungsumgebung integriert. Beide Programme bedient der Anwender über eine Oberfläche, er muss seine Arbeitsumgebung nicht wechseln.

Mit dem Process Server, einer auf Enterprise-Java (JEE) basierende Engine, kann er die Prozessmodelle direkt ausführen. Zwischenschritte bei der Übersetzung vom Modell zum Programmcode ("Round Tripping") sind nicht notwendig. Über den Process Desk schließlich erhalten die jeweiligen Nutzer eines Prozesses Zugang zu ihren Aufgaben. Dieses Hilfsmittel bietet Formulare, interaktive Bildschirme und sogenannte Collaboration Tasks, über die die Anwender mit laufenden Prozessinstanzen sowie anderen Teilnehmern interagieren können.

Quelle und gesamter Artikel: heise online

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Soreco präsentiert Xpert.ECM

Auf dem diesjährigen “Zürcher ECM forum” am 10. April präsentiert der Schwerzenbacher Softwarehersteller Soreco AG erstmals seine neue Lösung für das Enterprise Content Management (ECM).

Wie das Unternehmen mitteilt, basiert „Xpert.ECM“ auf einer Service Orientierten Architektur (SOA) und ist vollständig mit der Business Process Management Plattform „Xpert.ivy“ verschmolzen. Somit bietet die Lösung nicht nur umfassende Funktionalität auf allen Ebenen der Dokumentenverarbeitung inklusive der digitalen Signatur. Das SOA-Konzept sorgt zudem mit über 150 APIs (Application Programming Interfaces) und Webservices für eine sehr hohe Integrierbarkeit und Kommunikationsfähigkeit mit bestehenden Applikationslandschaften.

Die Lösung bietet Unternehmen alle Funktionen für den gesetzeskonformen Umgang mit digitalen Dokumenten jeder Art: von der Dokumentenübernahme über das Life Cycle Management bis hin zur revisionssicheren Archivierung und der digitalen Signatur. Bei der Datenübernahme von Papierdokumenten arbeitet die Komponente „Xpert.Capture“ mit modernsten Digitalisierungstechnologien wie der Optical Character Recognition, wobei aus den digitalisierten Dokumenten beliebiger Content zur weiteren Verarbeitung ausgelesen werden kann (Beträge, Rechnungsnummern, MwSt-Nummern etc.). Neben Papierdokumenten ist die Lösung zudem in der Lage, beliebige Objektarten zu verarbeiten. Dazu zählen beispielsweise PDF-Formate, MS Office-, Exchange- und Lotus Notes-Dokumente, Bilddateien und Audio/Video-Files sowie Zip-, exe-, XML- und Spool-Dateien. Die Dokumente aus diesen Umsystemen werden über standardisierte Schnittstellen und Webservices automatisch übernommen. Auf diese Weise integriert sich die Lösung laut Hersteller vollständig in die bestehende Systemlandschaft des Unternehmens. Kostspielige Programmier- und Wartungsaufwände von Schnittstellen sowie die Gefährdung der Releasetauglichkeit der Anwendung entfallen vollständig.

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