Geschrieben am 7.5.2008
PostPath bietet mit der "Server Archive Edition" eine Lösung für mittelständische Firmen. Damit können Betriebe ihre E-Mails effizient archivieren und den gesetzlichen Bestimmungen zur Aufbewahrung elektronischer Post Rechnung tragen.
Die "Server Archive Edition" ist dem Hersteller zufolge eine Kombination aus zwei Servern: dem regulären PostPath-Server sowie einem zweiten, speziell als Archivierungs-Repository konfigurierten PostPath-Server. Ersterer Server spaltet die E-Mails über seinen Mail Transport Agent (MTA) automatisch auf und überträgt eine Kopie jeder Nachricht direkt zum Archivierungs-Server. Dort können die Mails von den Anwendern weder gelöscht noch verändert werden. Dieser Prozess erfolgt laut PostPath automatisch im Hintergrund ohne Leistungseinschränkungen. Es werden keine zusätzlichen Archivierungslösungen von Drittanbietern benötigt.
Mit der Archive Edition können Administratoren PostPath zufolge sofort auf alle aktuellen und alten Nachrichten im System zugreifen. Die Wiederherstellung von Nachrichten ist jederzeit möglich. In Verbindung mit den standardbasierten Backup- sowie Hochverfügbarkeits-Features von PostPath erhalten Kunden eine komplette Lösung zum Datenschutz bei Messaging-Anwendungen.
Die "Server Archive Edition" ist die neueste Lösung innerhalb der PostPath-Server-Produktreihe. Die E-Mail-Server sind interoperabel mit dem Netzwerkprotokoll der Exchange-Umgebung, inklusive Outlook, BlackBerry, Active Directory und ActiveSync. Plug-Ins für proprietäre Middleware werden nicht benötigt.
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Geschrieben am 7.5.2008
Vertreter des Gesundheitsministeriums haben am Mittwoch Fahrplan und Grundkonzepte der Elektronischen Gesundheitsakte [ELGA] vorgestellt. Die Patienten sollen in dem neuen System viele Rechte bekommen - aber auch große Verantwortung. "Am 4. Juli wird der politische Beschluss zur Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte fallen", sagte Clemens Martin Auer, Vorsitzender des Lenkungsausschusses ELGA und zuständiger Sektionschef im Gesundheitsministerium, am Mittwoch anlässlich einer Präsentation in Wien.
Bereits im Herbst 2008 soll demnach die Einrichtungsphase für ELGA inklusive der Ausschreibungen für die Basiskomponenten der ELGA-Infrastruktur beginnen. Bis 2012 soll die Einrichtung dieser Basiskomponenten abgeschlossen sein, ein Web-Informationsportal für Patienten und Gesundheitsdienstleister soll 2009 ans Netz gehen, ein System zur Speicherung von Daten hinsichtlich Medikation und Radiologie im Jahr 2010. Die Kosten-Nutzen-Rechnung soll der Politik am 4. Juli 2008 präsentiert werden, hinsichtlich der zu erwarteten Kosten für die Basiskomponenten verwies Auer auf die bereits im Mai 2007 von der ARGE ELGA bekanntgegebene Schätzung in Höhe von 30 Millionen Euro.
Dafür bekommen die österreichischen Krankenversicherten und ihre Dienstleister zuallererst ein System, in dem sie eindeutig identifiziert werden können. "Jeder Bürger wird über den Master-Patient-Index identifizierbar sein", sagte Auer. Dieser Index werde von den Sozialversicherungen erstellt, denn nur diese hätten den Zugriff auf die relevanten Daten. Auch in Netzwerktechnik soll investiert werden. Auer: "Wir stellen eine Basisinfrastruktur für Tausende von Gesundheitsdienstleistern her, für Apotheken, Krankenhäuser und Ärzte."
Da nun feststeht, dass die Patientendaten dezentral dort gespeichert werden, wo sie anfallen, gehört auch ein Register zu den Kernelementen des Systems, in dem genau gespeichert ist, welche Information wo zu finden ist. Wer unter welchen Bedingungen auf die Daten zugreifen dürfen soll, wird in einem speziellen Rollenheft abgebildet. Vor allem sollen die Bürger vollen Zugriff auf die Daten erhalten, die das System über sie gespeichert hat. Für sie wird ein Gesundheitsportal im Web errichtet, das die Daten verständlich und übersichtlich aufbereiten soll. Das Portal soll, so Auer, sukzessive ausgebaut werden: "Viele Anwendungen, die uns nerven, sollen dort in elektronischer Form integriert werden, etwa der Impfpass oder der Mutter-Kind-Pass." Aber auch Informationen über Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten und ein Verzeichnis medizinischer Dienstleister sollen in das Portal integriert werden.
Quelle und gesamter Artikel: futureZone.ORF.at
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Geschrieben am 7.5.2008
Mit zwei Werkzeugen für das Geschäftsprozessmanagement will SAP seine Plattform Netweaver erweitern: Netweaver Business Process Management (BPM) und Netweaver Business Rules Management (BRM). Damit sollen IT-Abteilungen Geschäftsprozesse schneller an neue Rahmenbedingungen anpassen können. Erste Kunden werden die Tools, die nun auf der Anwenderkonferenz Sapphire vorgestellt wurden, voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres ausprobieren dürfen.
Die Komponenten entstanden als Teil des Netweaver Composition Environment und sollen drei zentrale Funktionen erfüllen: Mit dem Process Composer soll der Modellierer mit Hilfe der Business Process Modeling Notation (BPMN) Geschäftsprozesse erstellen. Diese Werkzeuge sowie ein Rules Composer zum Anlegen von Geschäftsregeln sind in die Eclipse-Entwicklungsumgebung integriert. Beide Programme bedient der Anwender über eine Oberfläche, er muss seine Arbeitsumgebung nicht wechseln.
Mit dem Process Server, einer auf Enterprise-Java (JEE) basierende Engine, kann er die Prozessmodelle direkt ausführen. Zwischenschritte bei der Übersetzung vom Modell zum Programmcode ("Round Tripping") sind nicht notwendig. Über den Process Desk schließlich erhalten die jeweiligen Nutzer eines Prozesses Zugang zu ihren Aufgaben. Dieses Hilfsmittel bietet Formulare, interaktive Bildschirme und sogenannte Collaboration Tasks, über die die Anwender mit laufenden Prozessinstanzen sowie anderen Teilnehmern interagieren können.
Quelle und gesamter Artikel: heise online
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Geschrieben am 7.5.2008
Exalead, weltweiter Anbieter von innovativen Suchtechnologien für Unternehmen und das Internet, gibt die Zusammenarbeit mit EntropySoft, einem Spezialisten im Enterprise-Content Integration-Markt bekannt. Im Zuge der Partnerschafft integriert Exalead eine Vielzahl bidirektionaler Konnektoren von EntropySoft in seine Vorzeige-Unternehmenssuche exalead one:search. Dadurch profitieren Nutzer der Suchplattform jetzt von einer erweiterten Standard-Konnektivität und einer schnelleren und einfacheren Integration in bestehende Systeme.
"Organisationen vertrauen heutzutage auf eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen. Unsere größte Herausforderung ist es, diese Quellen in unseren Information-Access-Unternehmenslösungen nahtlos zusammen zu führen", erklärt Kevin Kramer, Vice President of OEM bei Exalead. "Die Partnerschaft mit EntropySoft erlaubt uns, auf unsere schon bestehenden Unternehmens-Konnektoren aufzubauen und unseren Kunden einen Zusatznutzen im Sinne einer beschleunigten Bereitstellungsphase anzubieten."
Exalead bietet bereits eine Vielzahl Konnektoren für diverse gängige Enterprise-Content-Datenbanken, dank der Kooperation mit EntropySoft erweitern sich diese um Konnektoren für Alfresco, FileNet P8, Hummingbird DM, Interwoven TeamSite und Microsoft Sharepoint 2003 sowie IBM Lotus Quickplace - alle wurden in großen Implementierungen für kritische Unternehmensprojekte entwickelt und getestet. "Jeden Tag erhöht sich die Anzahl der Datencontainer. Unsere Technologie vereinfacht und normalisiert den Zugriff auf all diese Ressourcen", so Nicolas Maquaire, CEO und Mitgründer von EntropySoft. "EntropySoft bringt vor allem die Erfahrung bei content-zentrierten Anwendungen und die Technologie mit in die Partnerschaft."
Weitere Informationen zu den Vorteilen von Exaleads vereinheitlichten Information-Access-Lösungen für Unternehmen finden Sie unter http://corporate.exalead.com.
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Geschrieben am 6.5.2008
Die Langzeit-Archivierung von Informationen ist eine große Herausforderung. Laut einer aktuellen Umfrage der Storage Networking Industry Association (SNIA) hegen mehr als 70 Prozent der Befragten Zweifel, ob ihre Daten auch in 50 Jahren noch lesbar sein werden. Ein neues Standardformat mit der Bezeichnung "Self-Describing Self-Contained Data Format" (SD-SCDF) zum Erhalt und zur langfristigen Aufbewahrung von Daten soll Abhilfe schaffen.
Der neue Standard soll einen logischen Container definieren, der Inhalte und zugehörige Metadaten, wie Referenzdaten, Integritäts- und Echtheitskontrollen, Audit Records und möglicherweise auch Ereignisleser, enthält. Für die Umsetzung wurde eine Arbeitsgruppe gegründet.
"Die langfristige Archivierung von Daten ist einerseits gesetzlich reguliert und andererseits unternehmensintern verbindlich festgelegt, die technischen Möglichkeiten der Umsetzung sind jedoch teuer und komplex. Die Definition und Einführung eines Standards, der dafür sorgt, dass Informationen langfristig erhalten bleiben und lesbar sind, ist folglich absolut notwendig", erklärt Jürgen Arnold, Chairman der SNIA Europe.
Die beiden wichtigsten Herausforderungen der Langzeitaufbewahrung digitaler Informationen sind die physische und logische Migration der Daten. In der Praxis wird durchschnittlich nach drei bis fünf Jahren eine physische Migration notwendig, ein Wechsel der Applikation steht ungefähr alle fünf bis sieben Jahre an. Mithilfe von SD-SCDF sollen sich die Probleme der logischen Migration lösen lassen. Der Standard wird der SNIA zufolge außerdem alle Eigenschaften liefern, die zum Datenerhalt notwendig sind und mit ILM-basierenden Praktiken kompatibel sein.
SD-SCDF soll bei der Entwicklung von Applikationen direkt implementierbar sein oder aber in Verbindung mit der SNIA Storage-to-Application Schnittstelle eXtensible Access Method (XAM). Die Kombination aus XAM zur applikationsunabhängigen Speicherung von Daten und SD-SCDF zur Festlegung der zu speichernden Informationen trägt laut der SNIA zum korrekten und sicheren Erhalt der Informationen und ihrer langfristigen Lesbarkeit bei.
Quelle und gesamter Artikel: COMPUTERWELT.AT
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Geschrieben am 6.5.2008
Mit dem Recognition Server 2.0 von ABBYY steht eine leistungsstarke serverbasierte Lösung für die Automatisierung von Erkennung und PDF-Umwandlung in Unternehmen und serviceorientierten Umgebungen zur Verfügung. Die von der TradeMail Distribution angebotene Software wird industrieweit eingesetzt und gehört zur Ausstattung von Behörden und Bildungseinrichtungen.
ABBYY Recognition Server 2.0 liefert leistungsstarke serverbasierte OCR, die keine Desktop-Installation benötigt und zentral verwaltet wird. Konzipiert für die Verarbeitung großer Dokumentenmengen kann ABBYY Recognition Server ganz einfach durch die Nutzung zusätzlicher PCs und CPUs in einem Netzwerk skaliert werden. Damit wird der Skaleneffekt zur Wirklichkeit - Unternehmen können den Durchsatz an Dokumenten und die Effizienz in der Dokumentenumwandlung praktisch grenzenlos steigern. Die Verarbeitung findet als ein automatisierter Prozess im Hintergrund statt, OCR-Aufgaben können auch zeitlich gesteuert werden, etwa außerhalb der Bürozeiten oder auf Wochenenden.
"Für Unternehmen ist es heutzutage wichtig, die richtige Balance zu finden. Zum einen müssen sie ihre Daten möglichst genau und effizient digitalisieren. Zum anderen müssen immer mehr unternehmensweite Services aufgebaut werden, die von unterschiedlichen Punkten zugänglich sind, mit vielen Systemen zusammenarbeiten und einfach in der Wartung sind", erklärt Andrey Isaev, Technology Products Department Director bei ABBYY. "ABBYY Recognition Server ist konzipiert für die Zusammenarbeit mit einer Bandbreite von Plattformen und Applikationen - von Netzwerk-MFPs über Web-basierte Applikationen und E-Mails bis hin zu SharePoint Servern."
Für Projekte, die eine 100-prozentige Erkennungsgenauigkeit erfordern, verfügt ABBYY Recognition Server 2.0 über eine Korrektur-/Verifizierungs-Station für die Überprüfung der Erkennungsergebnisse. Der neue Recognition Server bietet auch die Trennung von Dokumenten, die in einem Stapel gescannt wurden, beispielsweise durch Leerseiten und Barcodes.
Recognition Server 2.0 erkennt ebenfalls Texte in Thai, einer der für die Texterkennung schwierigsten Sprachen. Zudem werden neue Dateiformate unterstützt, gescannte Bilddateien können jetzt in den Standardformaten für Langzeitarchivierung PDF/A-1a und PDF/A-1b sowie in den Microsoft Office 2007 XML-Formaten DOCX und XLSX ausgegeben werden.
Recognition Server 2.0 Professional ist für eine schnelle Installation und unkomplizierte automatisierte OCR konzipiert und bietet Standardfunktionalitäten für Unternehmen, die nur wenig eigene Anpassungen und kaum Integration in andere Applikationen vornehmen möchten.
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Geschrieben am 6.5.2008
Die neue Schnittstelle "d.link for Dynamics NAV" zwischen der ERP-Software Microsoft Dynamics NAV und d.3 ist jetzt von Microsoft zertifiziert worden. Sie wurde vom d.velop competence center Raber+Märcker GmbH aus Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit der d.velop AG entwickelt und ermöglicht es Microsoft Dynamics NAV-Anwendern, die serviceorientierten Prozesse des ECM-Systems d.3 innerhalb ihrer gewohnten Microsoft Dynamics Oberfläche zu nutzen.
Raber+Märcker ist eines der größten Microsoft Business Solutions Partner, Microsoft Gold Partner und seit zwei Jahren das d.velop competence center für Microsoft Dynamics. Das Unternehmen gehört zum Microsoft Inner Circle und kann durch die zertifizierte Schnittstelle seinen Kunden - kleine und mittelständische Firmen sowie Organisationen mittlerer Größe - künftig eine voll integrierte Lösung aus ERP und ECM anbieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse durchgängig automatisieren können.
Michael Hau, Teamleiter Consulting & Development Business Solutions DMS bei Raber+Märcker: "ERP-Lösungen wie Microsoft Dynamics NAV helfen Unternehmen bei der schnelleren Bearbeitung ihrer kaufmännischen Prozesse. In diesem Zusammenhang anfallende Dokumente wie Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine oder Eingangs- und Ausgangsrechnungen können durch die neue Schnittstelle zu d.3 nun effektiv verwaltet und den gesetzlichen Regularien entsprechend archivieren werden."
Dokumente und Belege werden dabei direkt in d.3 erfasst, klassifiziert und rechtssicher archiviert; mit Microsoft Dynamics realisierte Dokumente werden ebenfalls in d.3 abgelegt und stehen dem berechtigten Anwender anschließend unternehmensweit zur Verfügung. Serviceorientierte Prozesse mit d.3 ermöglichen den direkten Zugriff auf alle relevanten Dokumente sowie deren automatisierte Erfassung und Klassifizierung Somit werden die Prozesse beschleunigt und qualitativ verbessert.
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Geschrieben am 6.5.2008
Siemens IT Solutions and Services hat Artesia, einen Geschäftsbereich von Open Text, eines Anbieters für Enterprise Content Management (ECM), als einen der wichtigen Technologielieferanten für die Digital Media-Initiative (DMI) der BBC ausgewählt. Die Open Text Digital Media Group Artesia schließt im Zuge des Projekts mit Siemens eine weltweite Partnerschaft. Beide Unternehmen wollen damit die Technologien und das Know-how, die im DMI-Projekt verwendet werden und neu entstehen, anderen Fernsehsendern, die sich ähnlichen technischen Herausforderungen gegenüber sehen wie die BBC, zugänglich machen.
Als Technologiepartner der BBC hat Siemens IT Solutions and Services mit der britischen Sendeanstalt beim Lösungsdesign für DMI und der Auswahl der Technologielieferanten zusammengearbeitet. Siemens ist der Hauptsystemintegrator in diesem Projekt und leitet die serviceorientierte Integration der einzelnen Komponenten zu einer Gesamtlösung, mit der sich die BBC-Anforderungen erfüllen lassen.
Quelle und gesamter Artikel: contentmanager.de
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Geschrieben am 6.5.2008
EMC hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 ein Rekordergebnis erzielt. Basierend auf guten Resultaten über alle Geschäftsbereiche und Regionen hinweg verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal einen konsolidierten Gesamtumsatz von 3,47 Milliarden Dollar, 17 Prozent mehr als die 2,98 Milliarden Dollar aus dem ersten Quartal 2007.
Der Umsatz im Bereich Content Management und Archivierung stieg um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für das Wachstum waren vor allem Lösungen, mit denen Kunden die Effizienz ihrer Prozesse steigern, Compliance-Vorschriften einhalten und Risiken minimieren können, teilt das Unternehmen mit.
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Geschrieben am 6.5.2008
Speichertechnik veraltet immer schneller. Medien halten kaum mehr als zehn Jahre. Projekte aus Kultur und Wissenschaft versuchen, das Problem in den Griff zu kriegen.
Das Deutsche Musikarchiv hat bereits leidvoll erfahren, wie kurzlebig Speichermedien sein können: Dort sind 200 Musik-CDs unbrauchbar geworden, die zwischen 1983 und 1986 zur Archivierung eingegangen sind - in knapp 25 Jahren zerstört durch aggressive Lacke des Label-Aufdrucks. Doch auch ohne solche schädlichen Einflüsse halten Speichermedien nur sehr begrenzte Zeit. Selbst gebrannte CDs schaffen nur fünf bis zehn Jahre, Bänder verlieren ihre Magnetisierung nach 20 bis 30 Jahren. Und wie lange Festplatten halten, hängt extrem von ihren Einsatzbedingungen ab. Sicher ist: Bei keinem digitalen Speichermedium kann hundertprozentig gewährleistet werden, dass es nach mehr als zehn Jahren noch gelesen werden kann.
Neben der Haltbarkeit des Mediums ist das zweite große Problem die Formatfrage. Wer kann sicherstellen, dass es Formate wie .doc oder .xls in zehn oder 20 Jahren noch gibt? Was passiert, wenn PDF-Dokumente nicht mehr geöffnet werden können? Und es gibt noch ein weiteres, drittes Problem: Im Gegensatz zu Print-Produkten können elektronisch gespeicherte Informationen ohne ein geeignetes Lesegerät überhaupt nicht dargestellt werden. Neuere Rechner haben überhaupt kein Diskettenlaufwerk, in zehn Jahren gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit auch keine CD- und DVD-Laufwerke mehr. Dass die Lesegeräte über viele Jahre hinweg verfügbar sind, dafür gibt niemand eine Garantie. Das musste schon die NASA in den 90er-Jahren lernen, als sich auf Daten der Saturn-Mission der Raumsonde "Pioneer" nicht mehr zugreifen konnte. Trotz redundanter Speicherung auf verschiedenen Datenträgertypen waren keine entsprechenden Lesegeräte mehr vorhanden.
Da digitale Daten inzwischen zentraler Bestandteil der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung sind, haben Hochschulen, wissenschaftliche Rechenzentren, Museen und vor allem Bibliotheken als Träger des nationalen Kulturgutes ein besonderes Interesse am Thema Langzeitarchivierung. Die letzten Ignoranten hat die Unesco 2003 mit ihrer "Charta on the Preservation of the Digital Heritage" wach gerüttelt. Die Charta betont in Artikel 1 den dauerhaften Wert und die Bedeutung vieler digitaler Materialien als Teil des kulturellen Erbes, das für künftige Generationen geschützt und bewahrt werden muss. Zum digitalen Erbe gehören neben Texten, Fotografien, Musik, Filmen und Multimedia-Werken beispielsweise auch Web-Seiten und elektronisches Verwaltungsschriftgut.
Mittlerweile gibt es verschiedene Projekte und Initiativen, die sich in Europa und den USA damit befassen, wie sich digitale Daten als Quellen für Wissenschaft und Forschung langfristig verfügbar halten lassen. In Deutschland sind dies vor allem das "Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen" - kurz: Nestor - sowie das Projekt kopal ("Kooperativer Aufbau eines Langzeitarchivs digitaler Informationen"). Kopal leistet Pionierarbeit, indem ein Langzeitarchiv für die zersplitterte deutsche Verlags- und Bibliothekslandschaft aufgebaut wird. Um eine einheitliche Archivierungsplattform für die verschiedenen, von den Verlagen eingesetzten Dokumententypen zur Verfügung zu stellen, hat Kopal eine offene Plattform entwickelt, die alle gängigen Formate einschließt.
Quelle und gesamter Artikel: CIO.de
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